Bundesliga

Lewandowski erklärt Wechselgedanken: „Seltsame Politik“ des FC Bayern

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Robert Lewandowski sorgte in den vergangenen Monaten aufgrund von offen ausgesprochenen Wechselgedanken für viel Unruhe beim FC Bayern München. Nun erklärt der Mittelstürmer seine damaligen Beweggründe. 

In einem Interview mit dem polnischen Medium Sportowe Fakty zeichnet Robert Lewandowski seine Lage in der abgelaufenen Saison nach. Demnach habe er „einige Angebote von verschiedenen Vereinen“ gehabt. „Als ich festgestellt hatte, dass eine seltsame Politik betrieben wird, entschloss ich mich dazu, offen über die Angebote zu sprechen. Ich habe damit signalisiert: Wenn so vielen Leuten bei mir was nicht passt, kann ich auch gehen“, erklärte sich der Bayern-Stürmer.

Lewandowski wusste, dass er bleiben muss

Dabei war sich der polnische Nationalspieler im klaren, dass der FC Bayern ihn unter keinen Umständen ziehen lassen würde. „Ich wusste aber, dass die Antwort – egal, bei welchem Angebot – heißen wird: ‚Nein, nein und nein. Mir hat bei Bayern einiges nicht gepasst und ich musste das ansprechen.“ Enttäuscht sei er von seinem Verbleib in München nicht, er spiele schließlich bei „einem der größten Vereine der Welt.“ Sein Entscheidung, auch weiterhin für den deutschen Rekordmeister, habe er auch von Trainer Niko Kovac abhängig gemacht, der ihn in Gesprächen überzeugt haben soll.

Lewandowski erklärt Beraterwechsel

Robert Lewandowski hat auch im Sommer versucht, einen Wechsel vom FC Bayern München zu Real Madrid voranzutreiben. Von seinem damaligen Berater Cezary Kucharski trennte sich der Pole dafür und heuerte Pini Zahavi an. Dabei sei, Kucharski gegenüber Sport1, Lewandowski bei „Real Madrid nie die erste Wahl“ gewesen. Er wollte seinen Abgang zu Real erzwingen, doch der FC Bayern blieb knallhart und setzte sich am Ende mit dieser Position durch. Der Beratertausch zu Zahavi sei jedoch nicht aufgrund von Wechselgedanken geschehen. „Ich habe den Berater nicht ausgetauscht, um zu wechseln. Ich habe mich in München schon immer gut gefühlt. Der Wechsel des Beraters geschah nicht plötzlich, sondern wurde schon anderthalb Jahre zuvor vollzogen“, so der 30-Jährige.

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