Bundesliga

Leipzig plant Angriff auf den chinesischen Markt

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RB Leipzig hat sich nach der 1:4-Auftaktniederlage bei Borussia Dortmund in der Bundesliga und der 2:3-Pleite im Bruderduell gegen RB Salzburg in der Europa League gefangen. Als Tabellenzweiter stehen die Sachsen zur Länderspielpause exzellent dar. Die langfristigen Zukunftsperspektiven des Klubs sind rosig. Der wagt wohl bald den Schritt nach Asien.

„Wir halten den für sehr interessant“, zitiert die Bild-Zeitung Vorstandschef Oliver Mintzlaff zum chinesischen Markt. „Es wird viel investiert, auch seitens der Regierung. Man interessiert sich dort für europäischen Fußball, es gibt in Europa aktive Unternehmen. So ergeben sich Synergien.“ Dem Bericht zufolge will sich Leipzig breiter aufstellen, nicht mehr ausschließlich vom Red-Bull-Konzern abhängig sein. Geldmittel aus Fernost könnten dabei helfen. Andere Vereine wie der FC Bayern oder der BVB haben die Potenziale bereits frühzeitig erkannt.

Leipzig plant Auslandreise

„Der Markt ist nicht einfach, doch wir versuchen ihn besser zu verstehen“, so Mintzlaff. Zu diesem Zwecke habe der Verein auch eine chinesische Mitarbeiterin engagiert. Sie sei unter anderem für den Internetauftritt von Leipzig in China verantwortlich, so der Bericht. Die Bullen planen zudem, es den anderen Klubs gleichzutun und demnächst selbst Spiele vor Ort zu absolvieren. „Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten drei Jahren eine Auslands-Tour machen werden“, so Mintzlaff. Vor der laufenden Saison war beispielsweise Schalke 04 auf einem Asien-Trip unterwegs. Dafür kassierte der Klub einem Bericht der Funke Mediengruppe zufolge rund drei Millionen Euro.

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