2. Bundesliga

Leibold: HSV-Wechsel kein Rückschritt

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Tim Leibold hatten sich im Sommer durchaus Möglichkeiten geboten, seiner Arbeit weiterhin in der Bundesliga nachzugehen. Stattdessen entschied er sich für den Wechsel zum Hamburger SV eine Liga tiefer. Nach den ersten Monaten an der Alster sieht er den Transfer keineswegs als Rückschritt an.

Aus der Bundesliga sollen Tim Leibold unter anderem Avancen des VfL Wolfsburg erreicht haben. Der aus Böblingen stammende Linksfüßer entschied sich jedoch für einen Sommerwechsel zum Hamburger SV in die 2. Bundesliga. Ein Rückschritt? „Im Gegenteil. Es ist ein Fortschritt für mich“, gibt Leibold der Hamburger Morgenpost zur Protokoll.

Wieder „richtigen Bock auf Fußball“

Der 25-Jährige zählt die Vorteile auf, die ein Vereinswechsel mit sich bringt: neue Umgebung, neue Mannschaft, neuer Trainer, neue Aufgabe. „Ich bin raus aus meiner Wohlfühloase in Nürnberg, wo ich wirklich vier schöne Jahre hatte“, so Leibold, der dem chronisch klammen 1. FC Nürnberg durch seinen Weggang immerhin noch knapp zwei Millionen Euro Ablöse einspielte. „Aber ich wollte einfach was neues, verspüre jetzt wieder richtigen Bock auf Fußball. Das war in Nürnberg auch so, durch den Abstieg aber ein bisschen getrübt.“

Starke Saison des Neuzugangs

Das 1:1 am Wochenende bei Holstein Kiel hatte die Stimmung vor der Länderspielpause zwar etwas getrübt. Im Allgemeinen ist man rund um den HSV allerdings zufrieden, was den bisherigen Verlauf der Saison betrifft. Nach 13 Spielen stellen sich die Rothosen hinter Arminia Bielefeld (2 Punkte Vorsprung) auf Rang zwei der Zweitliga-Tabelle. Für Leibold läuft es ebenfalls hervorragend, der linke Außenverteidiger kommt auf starke sechs Torvorbereitungen in 13 Spielen.

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