Bundesliga

Lehmann: Die Müller-Krise hängt auch von Mitspielern ab

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Es ist bisher nicht die Saison des Thomas Müller: sowohl in der Nationalmannschaft, als auch beim FC Bayern ist er zum Bankspieler verdrängt worden, sodass eine Grundsatzdebatte über seine Qualität ausgebrochen ist. Für Jens Lehmann kann man Müllers aktuelle Form jedoch nicht nur an ihm selbst festmachen.

In elf Spielen gerade einmal zwei Tore und drei Vorlagen, dazu das eventuell anhaltende Aus als DFB-Stammspieler – die vergangenen Wochen und Monat von Thomas Müller verlaufen äußerst enttäuschend. Die vergangene Partie gegen den VfL Wolfsburg (3:1) verbrachte der 29-Jährige komplett auf der Bank. Wie in der Nationalmannschaft wurde er von Serge Gnabry verdrängt.

Lehmann bietet Lösungsansatz

Dass es in den letzten Monaten so schlecht um das Leistungsniveau von Müller bestellt ist, würde Jens Lehmann nicht nur an dem Bayern-Profi selbst festmachen. Bei sky erklärte der ehemalige Torhüter, dass Müllers Spielstil nun einmal von anderen Mitspielern abhängig wäre: „Müller ist einer der intelligentesten Bayern-Profis und hat seine Stärken in der Raumdeutung. Dafür muss er aber auch die richtigen Zuspiele erhalten und diese gab es zuletzt beim FC Bayern immer seltener“, erklärte Lehmann.

Müller beste Zeit war unter Guardiola

Für ihn habe sich der deutsche Rekordmeister zuletzt viel zu viel mit dem Spiel gegen den Ball beschäftigt, worunter die Offensive gelitten habe. „Müllers beste Zeit war unter Pep Guardiola, der einen sehr klaren und guten Offensivfußball spielen ließ“, so Lehmann, der sich deshalb nicht wundert, dass es aktuell beim deutschen Nationalspieler hakt. In 148 Spielen unter dem spanischen Trainer erzielte Müller 79 Tore und legte 46 weitere auf.

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