Bundesliga

Lazaro-Berater: Kein Winter-Wechsel geplant

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Das Transferfenster öffnet in weniger als zwei Wochen. Die Gerüchteküche beginnt langsam aber sicher zu brodeln. Ein Name, der seit längerem gehandelt wird, ist Valentino Lazaro. Der Flügelspieler von Hertha BSC soll vor allem im europäischen Ausland auf Interesse stoßen. Ein Abgang im Januar scheint aber ausgeschlossen.

„Unser Plan sieht keinen Winter-Wechsel vor“, zitiert die Bild-Zeitung seinen Berater Max Hagmeyer. „Tino fühlt sich in Berlin sehr wohl.“ Sogar eine Vertragsverlängerung wolle er nicht ausschließen. Das aktuelle Arbeitspapier des Österreichers läuft dabei noch bis 2021. Große Eile müsste die Alte Dame daher eigentlich nicht haben. Freilich scheint logisch, dass die Spielerseite die gute Entwicklung des 22-Jährigen auch auf der monatlichen Gehaltsabrechnung ablesen können möchte. Gerüchte um ein Interesse an Lazaro beispielsweise seitens der AC Mailand habe deshalb Hagmeyer selbst in die Welt gesetzt, mutmaßt das Boulevardblatt.

Preetz wiegelt ab

Konkretes Interesse, so der Bericht, habe jedenfalls bisher niemand gegenüber der Hertha geäußert. Sportchef Michael Preetz zeigt ohnehin keine Gesprächsbereitschaft. „Keiner muss sich Sorgen machen, dass er den Verein wechselt!“, zitiert ihn Bild. Dass Lazaro nicht bis ans Karriereende in Berlin spielen wird, ist indes natürlich auch klar. Doch der Verein ist in optimaler Verhandlungsposition. Deshalb wäre bei eine eventuellen Abgang mit einer hohen Ablöse zu rechnen. Preetz wolle für diesen Fall einen neuen Rekorddeal abschließen, heißt es. Bisher hält Innenverteidiger John Anthony Brooks mit seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg diese Marke. Der US-Amerikaner kostete die Wölfe im Sommer 2017 dem Vernehmen nach 17 Millionen Euro.

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