DFB-Pokal

Lasogga: „Hannes Wolf vertraut mir“

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Der Hamburger SV hat das zweite Pflichtspiel unter Trainer Hannes Wolf siegreich gestaltet und ist bei Drittligist Wehen Wiesbaden mit 3:0 in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Matchwinner: Pierre-Michel Lasogga.

Pierre-Michel Lasogga hat in dieser alles in allem schwierigen Zeit für den Hamburger SV alle Fähigkeiten, um Zugpferd für eine Rückkehr in die 1. Bundesliga zu werden. Der Angreifer ist bullig, hat einen starken Antritt und ist vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Gegen Wehen Wiesbaden zeigte er seine Qualitäten und traf zweimal für die Hanseaten. Es war der Grundstein für das Weiterkommen in das Achtelfinale des DFB-Pokals.

Vom Einwechsel- zum Stammspieler

Unter Ex-Trainer Christian Titz war der 26-Jährige häufig nur Einwechselspieler, Nachfolger Hannes Wolf setzt auf ihn. Gegen den 1. FC Magdeburg wirkte Lasogga 81 Minuten mit und bereitete den entscheidenden Treffer zum 1:0 vor, in Wehen stellte er die Weichen auf Sieg. Der Angreifer erklärte bei Sky, warum er sich in guter Form befinde: „Hannes Wolf vertraut mir.“

Lob an Wolf

Dieses Vertrauen zu spüren sei „wichtig. Es ist entscheidend, wie man miteinander umgeht.“ Lasogga habe gleich gemerkt, „dass mir Wolf vertraut. Dafür bin ich ihm dankbar.“ Er selbst habe dazu beitragen können, „dass wir eine Runde weiterkommen.“ Die rund 5.000 mitgereisten Fans lobte er für einen „Weltklasse“-Support. Kritische Worte fand Lasogga aber für den Einsatz von Pyrotechnik, der zu zwei Unterbrechungen führte: „Das hätten sich die Fans sparen können, dadurch stand das Spiel kurz vor dem Abbruch. Das wäre ärgerlich gewesen!“ Generell dürften solche Aktionen aber keine große Aufmerksamkeit erhalten: „Wir müssen versuchen, solche Aktionen zu stoppen. Dass ein Spiel kurz vor dem Abbruch steht, braucht kein Mensch.“

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