2. Bundesliga

Lasogga erläutert Rückkehr zum HSV

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In der vergangenen Saison spielte Pierre-Michel Lasogga auf Leihbasis für den englischen Zweitligisten Leeds United. Nach einem Jahr im Norden Englands kehrte der Angreifer zum Hamburger SV zurück. Zu seinem Comeback an der Elbe sah er sich aufgrund seines gültigen Vertrags verpflichtet.

Pierre-Michel Lasogga war es, der im Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln das goldene Tor zum 1:0-Endstand markierte – und den Hamburger SV damit zur Tabellenführung verhalf. Zehn Tore in 13 Pflichtspielen stehen auf der Habenseite des Angreifers. So gut lief es im HSV-Trikot für ihn jedoch nicht immer.

Froh über Leeds-Erfahrung

In den Planungen des Ex-Trainers Markus Gisdol spielte Lasogga keine Rolle, woraufhin eine Ausleihe zu Leeds United als Mittel zum Zeck diente. Zehn Tore und vier Vorlagen erzielte er für den englischen Zweitligisten. „England war der richtige Schritt. Ich durfte endlich wieder regelmäßig spielen, meine Tore machen“, so Lasogga gegenüber der Sport Bild. Leeds sei er für diese Gelegenheit sehr dankbar, die Zeit bleibe ihm absolut positiv im Kopf.

„Pflicht, dem HSV zu helfen“

Für ihn sei aber schnell klar gewesen, dass er zurück zum HSV will. Lasogga: „Ich habe nicht einfach so für fünf Jahre unterschrieben. Ich sehe es als Pflicht an, diesem Klub zu helfen.“ Der erstmalige Abstieg der Rothosen in die 2. Bundesliga habe Lasogga hingegen sprachlos gemacht: „Das hat mich wirklich mitgenommen, auch meine Familie. Alle waren traurig, konnten es nicht glauben.“ Nun liegt es unter anderem an dem 26-Jährigen, den Abstieg als einmaliges Missgeschick zu reparieren.

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