Bundesliga

Labbadia über möglichen Torjubel im Derby: „Emotionen sind sehr, sehr wichtig“

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Es wurde in den vergangenen Tagen heiß darüber diskutiert, wie innig die Torschützen von Hertha BSC ihre Treffer am vergangen Wochenende zelebrierten. Das anstehende Stadt-Derby gegen Union Berlin bringt noch einmal zusätzliche Würze ein.

Die meisten Torschützen des vergangen Spieltags in der Bundesliga hielten sich an die Vorgaben der Deutschen Fußball-Liga (DFL). „Gemeinsames Jubeln, Abklatschen und Umarmungen sind zu unterlassen“, hieß es. Nach den drei Toren gegen die TSG 1899 Hoffenheim sah das bei der Hertha anders aus. „Es gehört zum Fußball dazu. Wir sind so oft getestet, dass man das glaube ich zulassen kann“, verteidigte Hertha-Trainer Bruno Labbadia seine Jungs nach der Partie bei Sky.

Bayerns Ministerpräsident Söder mit Kritik

Auch einen Tag später kritisierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei Sport1 noch das Verhalten der Berliner mit Blick auf die Bundesliga. „Ich fand es nicht gut. Die Liga wird noch nachschärfen, da bin ich mir recht sicher“, so der 53-jährige Politiker. „Die ganze Welt schaut auf uns. Die Liga muss ein Vorbild sein, und alle müssen sich an die Regeln halten.“

Nun folgt das Berliner Stadt-Derby

Doch ausgerechnet jetzt empfängt Hertha BSC am morgigen Freitagabend (20.30 Uhr) den Stadtrivalen Union Berlin. „Es ist gar nicht so einfach“, sagte Labbadia laut dem Fachmagazin kicker auf der gestrigen Pressekonferenz. „Jetzt stehen wir vor einem Derby, und Emotionen sind sehr, sehr wichtig. Auf der anderen Seite haben wir gesagt, dass wir ein Stück vorsichtiger sein müssen.“

Jubel-Fehler abstellen

Die Spieler von der Hertha werden also gewarnt sein, ihre Jubel-Fehler zu wiederholen. Für die „Eisernen“ von Union wäre es jedenfalls eine neue Situation. Denn gegen den FC Bayern München gab es beim 0:2 am vergangenen Sonntag keinen Grund zum Feiern.

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