Bundesliga

Labbadia sieht große Fortschritte, aber fehlenden Ertrag für Wolfsburg

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Der VfL Wolfsburg hat am Freitagabend mit 0:2 bei Werder Bremen verloren. Trotz ordentlicher Leistung der Niedersachsen zeigt die Formkurve nach dem Saisonstart mit zwei Siegen weiter nach unten. Trainer Bruno Labbadia freut sich dennoch über spielerische Fortschritte.

„Von der Spielanlage ist es ein großer Unterschied zu dem, was wir in der vergangenen Saison zeigen konnten“, so der 52-Jährige nach der Partie bei Eurosport. Dieser Einschätzung ist unumwunden zuzustimmen. Die Wölfe spielen phasenweise gut nach vorne, haben zudem eine gewisse Stabilität gefunden. Das in Siege umzumünzen gelang zuletzt aber nicht mehr. „Was heute gefehlt hat, das war der Ertrag aus dem Aufwand“, so Labbadia. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer sah insgesamt eine „bittere Niederlage“ seines Teams. Vor allem, weil es „25 Minuten top gespielt und Werder überhaut nichts ins Spiel kommen lassen“ habe.

Programm hat es in sich

Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings auch, dass sich Wolfsburg vor allem nach dem Rückstand durch Davy Klaassen (35. Minute) zu wenige Torgelegenheiten herausspielte. Angesichts der kommenden Aufgaben wäre ein Erfolg in Bremen überaus wichtig gewesen. Nach der Länderspielpause trifft das Labbadia-Team zu Hause auf den FC Bayern und Borussia Dortmund. Im Sandwich der beiden wohl stärksten Bundesliga-Teams steht die Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. Bei allen spielerischen Fortschritten droht den Wölfen im Herbst mal wieder ein trostloser Blick auf die Tabelle.

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