1. FC Union Berlin

Labbadia musste seine Mannschaft in der Halbzeit an ihr „gutes Spiel erinnern“

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Hertha BSC setzt die Siegesserie unter Bruno Labbadia fort und besiegt auch Union Berlin mit 4:0. Dabei glaubten die Spieler in der Halbzeit gar nicht daran.

Ein solches Ergebnis hätten sich die Profis von Hertha BSC Berlin nach den ersten 45 Minuten wohl nicht träumen lassen. Zumindest war die Stimmung in der Kabine nicht allzu ausgelassen, wie Trainer Bruno Labbadia gegenüber der Sportschau verriet: „Wir haben schon in der ersten Hälfte ein sehr gutes Spiel gegen einen sehr gut organisierten Gegner gemacht. Das musste ich meiner Mannschaft in der Pause klarmachen, weil sie da schon etwas negativ wurde.“ Hertha hatte in der ersten Halbzeit durch Dodi Lukebakio (18.) und Matheus Cunha (27.) Chancen zur Führung, beide scheiterten aber an Unions Torhüter Rafal Gikiewicz. Besser machte es dann Kapitän Vedad Ibisevic, der zur Führung traf (51.), ehe Lukebakio (52.), Matheus Cunha (61.) und Dedryck Boyata (77.) den Endstand herstellten.

Ibisevic blüht unter Labbadia auf

Vedad Ibisevic war besonders froh, auch weil er die 0:1 Niederlage gegen Union in der Hinrunde noch im Kopf hatte. „Wir wussten ganz genau, was dieses Duell für die Fans bedeutet und wie schmerzhaft die erste Niederlage war. Wir haben uns vorgenommen, das diesmal anders zu machen“, sagte der 35-Jährige gegenüber den vereinseigenen Medien. Wie schon beim 3:0 gegen Hoffenheim war Ibisevic auch gegen Union erfolgreich. Ein Grund für seinen Höhenflug sieht er auch im Trainerwechsel begründet. „Bruno Labbadia gibt mir Selbstvertrauen und versteht mich als Stürmer“. Er habe ihm eine „faire Chance gegeben“, so Ibisevic, der mit einem Tor und zwei Vorlagen (für Dodi Lukebakio und Matheus Cunha) aus der Mannschaft von Hertha BSC herausragte.

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