Bundesliga

Labbadia erklärt: Darum rotiert Wolfsburg in der Defensive nicht

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Der VfL Wolfsburg hat am Samstag nach zweimaligem Rückstand gegen Borussia Mönchengladbach immerhin einen Punkt gerettet. Der Relegationsteilnehmer der vergangenen beiden Jahre kann mit Platz Sieben und neun Zählern mit seinem Start zufrieden sein. Trainer Bruno Labbadia hat gerade in der Hintermannschaft seine Formation gefunden.

„In der Defensive brauchst du Stabilität“, zitiert kicker.de den Ex-Stürmer. „Die kriegst du, wenn du gut stehst, eingespielt bist. Es geht um die Festigung.“ Diese Festlegung zugunsten einer gut aufeinander abgestimmten Kette geht allerdings zulasten der Back-Ups. Die Stammspieler John Brooks, Robin Knoche, Jeremy Roussillon und William haben alle sieben Pflichtspiele gemeinsam bestritten. Nur am 2. Spieltag beim 3:1 bei Bayer Leverkusen wechselte Labbadia dabei im Spiel in der Viererkette. Felix Uduokhai durfte gegen die Werkself sechs Minuten lang ran.

Uduokhai nicht alleine im Wartestand

Für eine der wenigen positiven Erscheinungen der Vorsaison bei den Wölfen ist das naturgemäß zu wenig. Im Sommer war er dem Vernehmen nach noch Kandidat auf einen Transfer zu Borussia Dortmund. Jetzt sitzt er bei den Niedersachsen nur noch auf der Bank. Der 21-Jährige hat immerhin Außenverteidiger Gian-Luca Itter etwas voraus: Der U20-Nationalspieler wartet noch auf seine ersten Minuten in der neuen Saison. „Es ist wichtig, dass die anderen hinten dran schieben“, ermutigt Labbadia die Reservisten. Dazu gehören mit Jeffrey Bruma oder Paul Verhaegh auch namhafte Spieler, die beim VfL eigentlich einen Führungsanspruch erheben dürften.

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