2. Bundesliga

Kult-Keeper Tom Mickel: Über seine Idole, Modegeschmack beim HSV und warum er mit dem Fahrrad zum Training kommt

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Beim Hamburger SV ist er hinter Daniel Heuer Fernandes die Nummer Zwei im Tor, steht bei den Fans aber hoch im Kurs: Tom Mickel ist einer der Lieblinge der Anhänger, weil er für seine Loyalität und seinen Fleiß geschätzt wird.

Der 30-Jährige spielt mit kurzer Unterbrechung seit 2009 beim HSV und hat sowohl die guten als auch die schlechten Jahre hautnah miterlebt. In einem Interview mit dem vereinseigenen Sender HSV TV hat er nun ein paar sehr persönliche Einblicke gegeben. Zum Beispiel über seine Faszination für American Football: „Aaron Rodgers oder Tom Brady würde ich gerne mal treffen. Es würde mich sehr interessieren, wie die sich auf aufs Spiel oder Training vorbereiten.“

Jung als Demel-Nachfolger

Außerdem verrät er, welche Mitspieler den ausgefallensten Modegeschmack haben. Einer davon ist allerdings schon lange nicht mehr da. „Früher war es Guy Demel. Der kam jedes Mal mit einem neuen Outfit an. Jetzt ist es Gideon Jung. Ich habe das Gefühl, der kann alles anziehen. Und er zieht auch alles an. Bei ihm ist es cool.“ Was ihn bei den Fans zudem sympathisch macht, ist seine Bodenständigkeit. Das zeigt sich auch daran, wie er zum Training kommt. „Ich komme mit dem Fahrrad, weil es nur zehn Minuten dauert und mir Spaß macht. Ein Auto lohnt sich da nicht.“ Vorbildlich, Tom Mickel!

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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