Bundesliga

Kruse am Saisonende ablösefrei in die USA?

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Für Werder Bremen kommt die Länderspielpause vermutlich gerade recht. Nach drei Niederlagen am Stück sind die Hanseaten aus den Europapokal-Rängen gefallen. Verfehlt der Klub sein Saisonziel, könnte es einen Abgang von Max Kruse bedeuten.

Der Vertrag des Angreifers läuft am Saisonende aus. Gespräche zwischen den Grün-Weißen und ihrem Kapitän laufen laut Sport Bild. Allerdings knüpft der 30-Jährige seinen Verbleib wohl an sportliche Ansprüche. „Wenn wir erfolgreich sind mit der Mannschaft und in der Saison positiv abschneiden, trägt das sicherlich nicht dazu bei, dass ich eher abhauen will“, zitiert das Magazin Kruse zu dem Thema. Grundsätzlich reize ihn ein Wechsel ins Ausland. Vor allem die nordamerikanische Profiliga MLS könnte dabei ein Ziel sein.

Kohfeldt steht hinter Kruse

Der Sohn des Ex-Nationalspielers lebt bei seiner Mutter in Florida. Bei einem Wechsel könnte Kruse spät in seiner Karriere dank seiner Ablösefreiheit ein hohes Handgeld einstreichen. Gleichwohl weiß der gebürtige Schleswig-Holsteiner, was er an Werder hat. Trainer Florian Kohfeldt stellte sich kürzlich demonstrativ hinter seinen Spielführer. Der wartet seit dem 25. September auf sein drittes Saisontor, steht wegen vermeintlich mangelnder Fitness in der Kritik. Kruse wechselte im Sommer 2016 vom VfL Wolfsburg zurück nach Bremen. Für Werder spielte er zuvor bereits zwischen 2006 und 2009. Seit seiner Rückkehr hat er in 69 Pflichtspielen 26 Tore und 20 Vorlagen gesammelt.

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