Bundesliga

Krösche über gescheiterten Haaland-Transfer: „Wir sind an unser Maximum gegangen“

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Bei Erling Haaland gingen viele Beobachter lange davon aus, der Stürmer werde von RB Salzburg zu Schwesternklub RB Leipzig wechseln. Genügend Beispiele für diesen Karriereverlauf gibt es schließlich allemal. Doch der Norweger hat sich für Borussia Dortmund entschieden. Markus Krösche erklärt die Sicht der Sachsen.

„Wir kommen in solchen Fällen, wo internationale Topklubs mitmischen, noch in Sphären, wo wir nicht alles erfüllen können. Wir sind an unser Maximum gegangen, haben alles getan, um den Spieler von uns zu überzeugen“, beteuert der Sportdirektor gegenüber der Bild-Zeitung. Der Herbstmeister der Bundesliga habe sich in der Personalie Haaland geweigert, von gewissen Prinzipien abzuweichen. „Wir haben ein gewisses Gehaltsgefüge und werden das auf keinen Fall sprengen“, sagt Krösche unter Verweis auf die „Kaderhygiene“.

Paket zu teuer

Medienberichten zufolge wäre Haaland mit seiner Gehaltsforderung von etwa acht Millionen Euro pro Jahr an die Spitze der Verdiener von RB Leipzig geschossen. Überhaupt sei das Paket für den 19-Jährigen trotz der günstigen Ausstiegsklausel von etwa 20 Millionen Euro deutlich teurer gewesen. „Da kommen noch das Gehalt, Signing Fee, Honorare für den Berater und Transferbeteiligungen obendrauf“, zählt Krösche auf. Letztlich scheiterte der Wechsel nach Sachsen aber nicht nur am Geld. Auch ging es dabei um die unmittelbare sportliche Perspektive.

Leipzig dachte vor allem an den Sommer

„Für uns war Haaland eine sehr interessante Alternative, vor allem für den Sommer“, so Krösche. „Der Spieler wollte aber unbedingt jetzt wechseln. Und da ist unsere Situation einfach eine andere.“ Mit Timo Werner, Yussuf Poulsen und Patrik Schick ist das Team von Julian Nagelsmann bereits blendend besetzt. „Andere Klubs haben vorn vielleicht mehr Bedarf, da ist es einfacher, gleich reinzurutschen“, deutet Krösche an. Beim BVB winkt Haaland dem Vernehmen nach gleich ein Stammplatz.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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