Bundesliga

Kritik von Heidel: Rudy-Auswechslung sorgt für Verstimmung auf Schalke

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Sebastian Rudy ist beim FC Schalke 04 weiterhin nicht angekommen. Gegen seinen Ex-Klub FC Bayern München (1:3) wurde der Mittelfeldspieler bereits nach 33 Minuten ausgewechselt – und verweigerte den Handschlag mit Trainer Domenico Tedesco. Kritik dafür gab es von Manager Christian Heidel.

„Individualtaktisch“ seien die Gründe für die Auwechslung von Sebastian Rudy gewesen. Trainer Domenico Tedesco sagte im Anschluss an die Partie gegen den FC Bayern München: „Wir wollten einen aggressiveren Sechser mit Omar Mascarell, das hat den Ausschlag gemacht. Die Begründung ist nicht, dass Basti schlecht war.“ Rumms! Der 33-Jährige verpackt seine Kritik an dem WM-Teilnehmer sanft, doch im Grunde ist der Vorwurf gravierend: Rudy wurde nicht mehr zugetraut, gegen die Münchener die nötigen Akzente zu setzen und Zweikämpfe zu gewinnen.

Harte Kritik von Heidel

Der vor der Saison für 16 Millionen verpflichtete und mit einem Vierjahresvertrag ausgestattete Mittelfeldspieler hat bei den Königsblauen noch immer keinen Anschluss gefunden, er durfte erst sechsmal über die komplette Distanz mitwirken. Nach seiner frühzeitigen Auswechslung verließ Rudy frustriert den Platz und lief ohne Reaktion an Tedesco vorbei. Dafür gab es gegenüber Bild Kritik von Christian Heidel: „Der Junge ist nicht 18, sondern 28 und Profi. Da muss er durch und einfach besser Fußball spielen.“

Klare Worte bereits im November

Der Manager rückte intern wohl schon von diesem Transfer ab, auch Tedesco setzte mit seiner Auswechslung ein klares Zeichen. Ob sich Rudy noch einmal zurückkämpfen kann, ist aktuell fraglich. Heidel sagte bereits im November gegenüber Sky: „Vielleicht haben wir uns alle das ein bisschen zu rosig vorgestellt. Der Spieler muss sich da aber auch ein bisschen anpassen.“ Der 28-Jährige stand zwar in allen vier Rückrundenpartien in der Startelf, überzeugen konnte er allerdings nicht.

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