Bundesliga

Kritik nach einer Niederlage: Neue Erfahrung für Kovac

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Trainer Niko Kovac hat in seinen ersten Monaten beim FC Bayern München die Skeptiker mit harter Arbeit und guten Ergebnissen überzeugt. Am Freitag musste der Kroate lernen, wie schnell sich der Wind drehen kann.

Die Englische Woche hat der FC Bayern mit vier Zählern abgeschlossen, nach zuvor sieben Pflichtspielsiegen gab es erste kleinere Rückschläge. Auf das 1:1 gegen den FC Augsburg folgte eine 0:2-Niederlage bei Hertha BSC. Kovac wollte keine Kritik an seinem Team äußern und verwies darauf, dass man stärker zurückkommen werde. Er zählte die Fehler auf und garantierte eine baldige Verbesserung.

„Mini-Krise“ beim FC Bayern

In München, das erfährt der ehemalige Profi nun auch in seiner Funktion als Trainer mit Wucht, werden solche kleineren Misserfolge in der Rückschau etwas präziser beobachtet und analysiert. „Erste Mini-Krise“ titelte etwa Sport1, Elfmeterverursacher Jerome Boateng galt als Sinnbild für die Niederlage und erhielt bei Bild einen eigenen Bericht darüber, wie schlecht er „wirklich“ an diesem Tag gewesen sei.

Viel Druck im Kessel

Während Kovac in Frankfurt auch nach Misserfolgen ruhig weiterarbeiten und zur Tagesordnung übergehen konnte, allerhöchstens eine längere Negativserie moderieren musste, erlebt er beim FC Bayern erstmals, wie viel Druck im Kessel ist. Er ist noch immer ein Newcomer im Trainergeschäft und im Gegensatz zu seinen Vorgängern Jupp Heynckes, Carlo Ancelotti oder Pep Guardiola (noch) nicht in der Weltklasse anzusiedeln. Ihm helfen nur Siege – wie er jetzt erstmals in der Praxis erfährt.

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