Borussia Mönchengladbach

Krise in Gladbach: Ginter liefert Lösungsansätze

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Seit vergangenen Sommer streift sich Matthias Ginter das Trikot von Borussia Mönchengladbach über. Innerhalb des Teams stieg der Confed-Cup-Gewinner im Nu zum Führungsspieler auf, der auch gerne mal auf den Tisch haut. Die aktuelle Situation der Fohlen sorgt jedoch für große Ernüchterung. Der Abwehrchef liefert erste Lösungsansätze.

Mit der 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Stuttgart war der Fehlstart für die Gladbacher Borussia ins Kalenderjahr 2018 perfekt. Nur ein Sieg, dafür aber vier Niederlagen genügen längst nicht mehr den Ansprüchen der Fohlen, die sich heuer zum Ziel gesetzt haben, wieder ins europäische Geschäft zurückzukehren. Die malade Situation am Niederrhein drückt jedoch nicht nur auf die Gemüter der Fans, sondern ist auch mannschaftsintern Thema.

Kleinigkeiten sind entscheidend

„Für mich sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen Niederlage und Sieg ausmachen“, antwortete Matthias Ginter im Gespräch mit bundesliga.com auf die Frage, wie die Mannschaft die aktuelle Situation empfinde. „Zudem hatten wir bisweilen Pech mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung.“ Eine Ausrede dürfe das aber nicht sein, merkte er an. Letztlich laufe es immer wieder auf die von Ginter bereits angeprangerte fehlende Konsequenz in bestimmten Situationen hinaus.

„Wir haben ja bewiesen, dass wir es können“

Der 24 Jahre alte Defensivspieler denke, dass sich Konsequenz erlernen lasse. „Wir haben ja bewiesen, dass wir es können. Bloß zeigen wir diese Konsequenz bisher nicht kontinuierlich.“ Gerade auswärts bei „tatsächlich oder vielleicht auch nur vermeintlich schwächeren Teams“ müsse man mehr aus den vorhandenen Möglichkeiten machen, die sich die Mannschaft selbst immer herausarbeite. Am Sonntag (18 Uhr) wartet der Knaller gegen den BVB auf die Borussia.

Fokus auf Gladbach

Für Ginter, der drei Saisons die Stiefel für Dortmund schnürte, eine besondere Partie. „Keine Frage, das ist ein besonderes Spiel für mich. Ich hatte in Dortmund drei gute Jahre, habe viele Spiele absolviert und dabei eine Menge gelernt“, sagte der Defensivmann. Er pflege auch noch Kontakt zu ein, zwei BVB-Spielern. Ginter versuche aber trotz alledem, den Fokus zu hundert Prozent auf die bevorstehende Aufgabe zu legen „und alles andere für diese 90 Minuten beiseitezulegen“.

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