Bundesliga

Krise beim FC Bayern: Ismael stellt Charakterfrage

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Der FC Bayern München sucht nach vier Partien ohne Sieg den Weg aus der Krise. Ex-Profi Valerien Ismael findet klare Worte und nimmt die Spieler in die Pflicht.

Valerien Ismael spielte von 2005 bis Januar 2008 beim FC Bayern München und weiß daher, wie schnell sich das Feuer in einer Krisensituation ausbreiten kann. Der Franzose zeigte sich daher bei Sky geschockt über den Auftritt gegen Borussia Mönchengladbach (0:3). Die Niederlage sei hochverdient gewesen, nach guten ersten zehn Minuten habe man „die Mannschaft nicht mehr wiedererkannt.“

Ismael vermisst Körpersprache…

Das Team vom Niederrhein kam verhältnismäßig einfach zu Chancen und Toren, die Gegenwehr fehlte. Ismael bemängelte die fehlende Körpersprache des FC Bayern. Er zeigte sich darüber verwundert, dass die Spieler gegen Gladbach in der Pause im Tunnel gewartet hätten statt rauszugehen und den unbedingten Willen zu vermitteln, den 0:2-Rückstand drehen zu wollen: „Eigentlich kommt man in dieser Situation mit dem Messer zwischen den Zähnen heraus. Das hat total gefehlt.“

… und stellt Charakterfrage

Es wäre falsch, jetzt alles auf Trainer Niko Kovac zu schieben: „Es ist die Leistung der Spieler! Wenn sie sich hängen lassen, dann sind sie dafür verantwortlichen.“ Ismael stellte daher die Charakterfrage, es gehe am Ende um den Verein und nicht um einzelne Personen: „Die Spieler müssen sich an die eigene Nase fassen und fragen: ‚Bringe ich wirklich alles, damit der Klub erfolgreich ist?'“

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