Bundesliga

Kreisliga-Kicker stand kurz vor Wechsel zum BVB – dann folgte gefühlt ein „Schlag in die Fresse“

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Jedes kleine Kind und auch fast jeder ältere Fan kennt diesen Traum vom Dasein im Profifußball. Ein Kreisliga-Spieler wäre fast der Sprung zu Borussia Dortmund gelungen – am Ende lehnte der BVB einen Wechsel aber aus gesundheitlichen Gründen ab.

MRT-Untersuchung zerstörte Traum

Der PSV Bork ist den großen Fanmassen dieser Welt wohl kein Begriff. Im nordrhein-westfälischen Kreis Unna wäre es fast zu einer Sensation gekommen: Der 19-jährige PSV-Angreifer Joel Grodowski stand kurz vor einem Wechsel zum Bundesligisten Borussia Dortmund. Nach bestandenem Probetraining war der BVB drauf und dran, den jungen Stürmer unter Vertrag zu nehmen. Am Ende scheiterte eine Übereinkunft aber an einer durchgeführten MRT-Untersuchung, die ergab, dass bei Grodowski Probleme mit der Bandscheibe vorliegen.

„War ein Schlag in die Fresse“

Rund um die Strobelalle plante man, Grodowski über die U23 an den Profifußball heranzuführen, doch das gesundheitliche Risiko war den schwarz-gelben Verantwortlichen am Ende offenbar zu hoch. „Das war wie ein Schlag in die Fresse. Die Gespräche hatten sich gut angehört. Es war mein Traum. Es wäre einfacher für mich gewesen, wenn die Leistung nicht gereicht hätte“, wird Grodowski von den Ruhrnachrichten zitiert. In zwei Jahren Kreisliga netzte der Youngster 94-mal ein. Aktuell steht er bei 51 Treffern in 27 Partien.

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