Borussia Mönchengladbach

Kramer lobt Gladbach-Neuzugänge – vermeidet aber Zielvorgaben

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Borussia Mönchengladbach kann mit dem Start in die Saison durchaus zufrieden sein. Elf Punkte bedeuten nach dem 6. Spieltag den vierten Rang. Die Veränderungen im Personal und der taktischen Ausrichtung scheinen zu fruchten. Das sieht auch Christoph Kramer so.

„Wir können sowohl mit der Punktausbeute als auch mit der Art, wie wir bislang aufgetreten sind, zufrieden sein“, so der Weltmeister von 2014 im Interview mit der Vereinshomepage der Fohlen. Unter anderem die Integration der Neuzugänge sei ein wichtiger Baustein für den erfolgreichen Auftakt in die Spielzeit. „Florian Neuhaus und Alassane Plea haben schon gezeigt, wie wichtig sie für uns sind und sicher auch noch sein werden,“ lobt Kramer zwei neue Kollegen stellvertretend. „Alle machen ihre Sache bislang wirklich hervorragend.“

„In der Bundesliga geht so eng zu“

Daraus möchte er allerdings keine konkreten Vorgaben für den restlichen Saisonverlauf ableiten. „Ich möchte nicht mehr über Ziele oder die Tabellensituation reden, weil es einfach keinen Sinn macht“, so der 27-Jährige. „In der Bundesliga geht es inzwischen so eng zu, dass man je nachdem, ob man gerade einen positiven, oder aber einen negativen Lauf hat, zwischen Platz vier und zwölf pendeln kann.“ Es sei für die Gladbacher das beste, sich auf die eigenen Leistungen und die jeweils nächste Partie zu konzentrieren. „Es ist an jedem Wochenende schwierig genug, drei Zähler zu erringen. Doch wenn uns das häufig genug gelingt, kommt der Rest von ganz alleine.“

Der Unterschied im 4-3-3

Der Ex-Nationalspieler selbst musste sich derweil ungewöhnlich lange gedulden. Erst am 5. Spieltag beim 3:1-Sieg über Eintracht Frankfurt durfte er von Beginn an mitwirken. Trainer Dieter Hecking lobte seinen Auftritt gegen den amtierenden Pokalsieger allerdings gebührend. Beinahe scheint es, als habe Kramer etwas Anlauf nehmen müssen, um das neue 4-3-3-System der Fohlen zu verinnerlichen. „Ich muss sehr positionsgetreu agieren und kann mich nicht mehr so häufig ins Spiel nach vorne einschalten“, erklärt er den Hauptunterschied in der Mittelfeldzentrale. Einen fitten Kramer auf der Bank oder Tribüne hatte es in den Vorjahren am Niederrhein höchst selten gegeben.

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