Bundesliga

Kovac nimmt Thiago in die Pflicht: „Das Spiel gegen Tottenham war der Maßstab“

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Trainer Niko Kovac hatte entschieden, Thiago Alcantara im Duell zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Bayern München (2:7) anfangs auf die Bank zu setzen. Nach seiner Einwechslung überragte der Spanier im zweiten Durchgang. Für Kovac darf diese Leistung keine Ausnahme sein.

Die mäßige Leistung des FC Bayern München gegen den SC Paderborn (3:2) wurde danach auch am schwachen Auftritt von Thiago Alcantara festgemacht. Der 28-Jährige hat in dieser Spielzeit noch nicht seine Topform erreicht, weshalb ihn Niko Kovac im Champions-League-Duell bei Tottenham Hotspur zunächst draußen ließ. „Ich war mit seiner Leistung in Paderborn nicht zufrieden. Wenn ich das nicht bin, dann muss ich es kundtun und ihm mitteilen“, wurde der Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim deutlich.

Kovac betont Leistungsprinzip

Kovac führte aus, weshalb eine solche Entscheidung auch für die restliche Mannschaft so wichtig ist: „Man muss auch den anderen Möglichkeiten aufzeigen: ‚Es zählt die Leistung! Wenn die stimmt, dann könnt ihr dabei sein.'“ Der Kroate resümierte zufrieden: „Es war die richtige Maßnahme.“ Als Thiago auf das Feld kam, verlief die Partie noch auf Augenhöhe, der FC Bayern führte zur Pause knapp 2:1.

Großes Lob für Thiago

Doch mit dem Spanier im Mittelfeld verlagerte sich das Spiel der Münchener in die gegnerische Hälfte, den dritten Treffer von Serge Gnabry bereitete er wunderbar vor. „Das war die Reaktion, die ich mir von Thiago erhofft habe“, sagte Kovac, der den Druck sofort hoch hielt: „Es war ein sensationell gutes Spiel von ihm. Aber alles das, was darunter ist, will ich nicht von ihm sehen.“ Die Performance in der zweiten Halbzeit sei genau das, was der Trainer sehen will: „Das ist der Maßstab!“

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