Bundesliga

Kovac-Entlassung: Weinzierl kritisiert die Spieler

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Niko Kovac hat beim FC Bayern einen Abgang mit Stil hingelegt. Wie Medien berichten, bot der Kroate selbst seinen Rückzug als Cheftrainer an, um den Negativtrend der Mannschaft in den vergangenen Wochen zu beenden. Trainerkollege Markus Weinzierl kritisiert nun vor allem die Profis des Rekordmeisters.

„Beim Thema Bereitschaft muss man jetzt auch die Spieler in die Pflicht nehmen. An allem ist der Trainer eben nicht immer Schuld“, so der derzeit vereinslose Übungsleiter in der Talkshow ‚Sky90‚. Der im Frühjahr nach kurzem Intermezzo beim VfB Stuttgart entlassene Bayer glaubt, der Klub wolle mit dem Trainerwechsel bei seinen Profis wieder mehr Spaß am Beruf entfachen. „Aber die Spieler die beim FC Bayern spielen, sollten eigentlich täglich Lust haben zu spielen und auch zu gewinnen“, so Weinzierl.

„Das schwächste Glied“

Mit Manuel Neuer und Robert Lewandowski nimmt er lediglich zwei Spieler aus der Kritik heraus. „Bei ihnen ist es ja auch gegangen in Frankfurt“, so der einstige Chefcoach des FC Augsburg und FC Schalke 04. Die Frage sei dann, warum es die anderen Profis nicht hinbekommen hätten, sich bei Eintracht Frankfurt anders zu präsentieren. Die Münchner waren an alter Wirkungsstätte von Kovac mit 1:5 untergegangen. Es war wohl der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Der Trainer sei dann in einer solchen Situation das schwächste Glied. „Es ist der einfachste Weg, einen Effekt herbeizuführen“, so Weinzierl über den Abschied von Kovac.

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