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Bundesliga

Kovac & Deschamps: Unstimmigkeiten wegen Hernandez

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Wegen einer Prellung am operierten Knie wurde Lucas Hernandez beim 7:2-Schützenfest des FC Bayern bei Tottenham Hotspur geschont. Niko Kovac hoffte, dass sein Schützling daraufhin nicht für die französische Nationalmannschaft nominiert werde. Allein beim Hoffen ist es geblieben, Didier Deschamps berief Hernandez in sein Aufgebot. Kommt es nun zum Disput zwischen den handelnden Personen?

„Er wurde oberhalb dieser Stelle getroffen“, sagte Niko Kovac während der Pressekonferenz vor dem anstehenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) über den angeschlagenen Lucas Hernandez. Beim 3:2 gegen den SC Paderborn zog sich der Verteidiger eine Prellung am rechten Knie zu, an dem er erst im Frühjahr operiert wurde. Der 23-Jährige sollte sich dementsprechend auskurieren. Doch daraus könnte nichts werden.

„Brauche alle meine Spieler“

Denn der französische Nationaltrainer Didier Deschamps berief Hernandez in den Kader für die beiden EM-Quali-Spiele auf Island (11. Oktober) und gegen die Türkei (14. Oktober). „Es stehen zwei wichtige Spiele an und ich brauche alle meine Spieler“, rechtfertigte sich Deschamps. Mit dem FC Bayern will es sich der Auswahltrainer Frankreichs allerdings nicht verscherzen.

Deschamps will Ärger vermeiden

Er könne die Bedenken, die Trainer und Verein wegen der Nominierung haben, nachvollziehen, offenbarte Deschamps, der überdies versicherte, dass er mit seiner Entscheidung „weder Kovac noch die Bayern ärgern“ wolle. Ob Hernandez auf dem Platz stehen wird, ist derweil noch nicht gesichert. „Er wollte kommen und am Montag werden wir dann weitersehen. Aber natürlich werde ich kein Risiko eingehen“, so Deschamps.

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