Bundesliga

Korkut muss nach Niederlage gegen Hannover gehen

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Tayfun Korkut ist nicht mehr Trainer des VfB Stuttgart. Nach der 1:3 Niederlage gegen Hannover 96 trennten sich die Schwaben vom 44-Jährigen.

„Die ausbleibende sportliche Entwicklung im Laufe dieser Saison und die negativen Ergebnisse haben uns dazu bewogen, diesen Schritt zu vollziehen“, erklärte Sportvorstand Michael Reschke die Entscheidung. Er verwies allerdings auch auf die Verdienste des Ex-Trainers: „Tayfun Korkut hat die Mannschaft in der vergangenen Saison in einer sehr schwierigen Situation übernommen und mit einem außergewöhnlichen Lauf frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Dafür sind wir ihm und seinen beiden Co-Trainern Ilija Aracic und Steven Cherundolo sehr dankbar.“ Korkut war maßgeblich verantwortlich für den Klassenerhalt des VfB in der letzten Saison. Er führte die Schwaben von Platz im Januar auf Platz sieben zu Ende der Saison.

Dietrich bedauert die Entlassung

Die Entlassung des ehemaligen Hannover-Trainers sei keine leichte Entscheidung gewesen, wie Präsident Wolfgang Dietrich wissen ließ: „Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Nach dem erfreulichen Verlauf der vergangenen Saison waren wir zuversichtlich, mit Tayfun Korkut als Cheftrainer in der neuen Spielzeit die positive Entwicklung weiterführen zu können. Leider ist das nicht gelungen.“ Maßgeblich für den Schritt sei letztlich die „Verantwortung für den VfB Stuttgart und seine sportliche Zukunft“ gewesen.

Weinzierl als Favorit?

Interimsmäßig übernehmen nun Ex-Nationalspieler und U23-Coach Andreas Hinkel, Athletiktrainer Matthias Schiffers, Torwarttrainer Marco Langner und Andreas Schumacher aus dem Nachwuchsleistungszentrum das Training der Mannschaft. Als Favorit für die Korkut-Nachfolge gilt nach Angaben des kicker Markus Weinzierl. Gehandelt werden laut dem Fachmagazin aber auch Ralph Hasenhüttl und Markus Gisdol. Letzerer kann sich nach Angaben von Sport1 den Trainerposten in Stuttgart durchaus vorstellen.

About Stefan Katzenbach

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