Bundesliga

Korkut: Didavi ist sein Schlüssel im Offensiv-Puzzle des VfB

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Der VfB Stuttgart hat am Wochenende seinen lang ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Beim 2:1 gegen Werder Bremen ließen die Schwaben vor allem spät im Spiel viele Möglichkeiten aus. Immerhin erspielte sich das Team mit dem Brustring diese Situationen. Zu verdanken hatte Trainer Tayfun Korkut dies vor allem Daniel Didavi.

Bei seiner Rückkehr nach einer Achillessehnen-Verletzung, die ihn immerhin drei Pflichtspiele kostete, drückte der 28-Jährige dem Offensivspiel des VfB seinen Stempel auf. Bei nahezu allen Torszenen seines Teams hatte der Rückkehrer vom VfL Wolfsburg seine Füße im Spiel. Das hatte Methode, wie Korkut nun bestätigt. „Als ich wusste, dass Daniel spielen kann habe ich nach Kombinationen gesucht“, zitiert kicker.de den Türken. Die passende Lösung fand er im 4-4-2 mit Raute und allen Freiheiten für Didavi auf der Zehn.

Trio mit Gomez und Donis

„Wir wussten: Wenn Daniel spielt, ist es besser, wenn er zwei Leute vor sich hat“, so Korkut. „Einen schnellen und einen, der Bälle festmachen und halten kann.“ Mit Mario Gomez und Anastasios Donis bot der 44-Jährige sozusagen Protytpen für die beiden verschiedenen Stürmer-Stilrichtungen auf. Mit durchschlagendem Erfolg beim Treffer zum 1:0, als Didavi Donis mit einem Traumpass in die Tiefe schickte. Kaum gefunden wird das Trio allerdings gleich wieder gesprengt. Der Grieche fehlt wegen eines Muskelbündelrisses wochenlang. Didavi, so der Bericht, absolvierte zum Start der Trainingswoche ein individuelles Programm, um die Achillessehne zu schonen. Korkut und Co. tun gut daran, behutsam mit ihrem Regisseur umzugehen. Wie wichtig der für das Offensivspiel der Schwaben ist, war gegen Bremen klar erkennbar.

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