Bundesliga

Kollektivbestrafung nach Fan-Vorfällen? Das sagt Hertha

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Der Punktgewinn von Hertha BSC bei Borussia Dortmund (2:2) ist komplett in den Hintergrund geraten. Der Klub muss sich vor allem um die Fanproblematik kümmern. Manager Michael Preetz blickt bereits mit Sorge zur DFB-Pokal-Partie gegen den SV Darmstadt 98. Kehrt die Kollektivbestrafung zurück?

„Wir wollen diesen Notfall mit allen Mitteln vermeiden. Wir glauben fest daran, dass wir gemeinsam mit der Liga, der Politik und nicht zuletzt der Polizei der Lage Herr werden können. Wir müssen die Straftäter mit größtmöglicher Konsequenz verfolgen“, teilte Hertha BSC gegenüber Bild mit. Einige Täter sollen bereits identifiziert worden sein. Ihnen drohen Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung. Von Hertha sind für die Straftäter Stadionverbote und Regress-Ansprüche zu erwarten.

Preetz appelliert an die Fans

Michael Preetz blickte daher bereits mit Sorge auf die anstehende Partie bei Darmstadt: „Ja, im Pokal ist zuletzt leider immer etwas passiert. Die Polizei hat das Pokalspiel in Darmstadt auch schon zu einem Sicherheitsspiel erklärt.“ Der Manager appellierte an den Anhang: „Wir hoffen, dass – gerade nach den Vorfällen in Dortmund – beim Pokalspiel alles friedlich verläuft.“

Klare Haltung des Vereins

Der Verein setzte sich am Montag zusammen und suchte nach Lösungen. „Wir haben den ganzen Vormittag zusammengesessen. Wir werden alles für die bestmögliche Aufklärung tun“, sagte Preetz und stellte klar: „Pyro-Technik und Gewalt haben im Stadion nichts zu suchen.“ Der ehemalige Profi fährt damit auf der Linie des gesamten Vereins: „Die Straftäter schaden dem Klub, dem Fußball und nicht zuletzt unserer gesamten Gesellschaft. Wir können uns das nicht gefallen lassen und dürfen das auch nicht länger relativieren.“

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