Bundesliga

Kohfeldt zwei Jahre Cheftrainer: Für Eggestein ist er „gereift“, aber „immer gleich geblieben“

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Florian Kohfeldt feierte unter der Woche Jubiläum. Am 31. Oktober 2017 übernahm er zunächst auf Interimsbasis den Trainerposten bei den Profis von Werder Bremen. Maximilian Eggestein kann den Übungsleiter bestens einschätzen, schließlich spielte er schon zuvor unter dem Siegener.

„Man kann schon sagen, dass er als Trainerpersönlichkeit gereift ist“, so der Mittelfeldmann gegenüber dem Weser-Kurier. Dies zeige sich beispielsweise in der Ansprache an die Mannschaft. „Aber an seiner Art, über den Fußball zu denken, hat sich nicht viel verändert.“ Seit dem ersten Tag bei den Bundesliga-Profis fordere der Cheftrainer von ihnen Mut im Ballbesitz, selbst wenn es den ein oder anderen Ballverlust bedeute. „Diesen Blick auf den Fußball hat er in Nuancen verfeinert, aber grundlegend ist er immer gleich geblieben“, so Eggestein.

Bilderbuchkarriere nahezu im Gleichschritt

Der 22-Jährige erlebt den Werdegang von Kohfeldt hautnah mit, da er schon im Nachwuchsbereich und in der U23 von Werder Bremen unter ihm spielte. In der U17 sei es noch vor allem darum gegangen, Spaß am Spiel zu vermitteln. In der Drittligamannschaft dann habe er „so richtig erkannt, was Flo taktisch alles drauf hat, als er dort Cheftrainer war“. Besonders lernte Eggestein seinerzeit die analytischen Fähigkeiten seines Trainers zu schätzen. „Es gab immer Einzelanalysen von unseren Spielen bei der U23, und da hat er uns auch schon Kleinigkeiten mit auf den Weg gegeben.“ Seit Halloween 2017 geht die Bilderbuchkarriere von Eggestein und Kohfeldt bei den Grün-Weißen auf höchstem Niveau im Gleichschritt weiter. Am heutigen Samstag geht es für Werder daheim gegen den SC Freiburg.

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