Bundesliga

Kohfeldt will Betriebsblindheit vermeiden und sucht den Austausch mit Schaaf

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Werder Bremen wartet seit Mitte September auf einen Sieg in der Bundesliga. Nach sieben Spielen ohne Dreier ist das Team von Florian Kohfeldt in der Tabelle abgesackt. Der Trainer muss seine erste Krise meistern und holt sich dafür den Rat von Thomas Schaaf.

„Wir sprechen regelmäßig miteinander und tauschen uns aus“, so der Chefcoach gegenüber Sport Bild. „Man muss auch andere Einflüsse zulassen. Sonst ist man manchmal betriebsblind.“ Schaaf hat als Übungsleiter von 1999 bis 2013 alles erlebt, ist seit vergangenem Jahr als Technischer Direktor zurück bei den Hanseaten. Seine Kernaufgabe befasst sich dabei mit den Nachwuchsabteilungen des Klubs. Doch die Bremer Legende hat Kohfeldt von Anfang an seine Unterstützung angeboten, berichtet das Magazin.

„Nicht dogmatisch sein“

„Wir sind in einer schweren Situation und müssen achtsam sein. Es ist wichtig, nicht dogmatisch zu sein“, sagt der Siegener. Es sei ihm aber wichtig, „mich selber dabei nicht zu verändern“. In diesem Kontext gibt es kaum bessere Ansprechpartner als Schaaf. Der blieb seiner Spielphilosophie stets treu und hielt jedem Sturm mit stoischer Ruhe stand. Der 58-Jährige ist dabei aber nicht der einzige Gesprächspartner von Kohfeldt. Er unterhalte sich auch mit den Spielern und Sportchef Frank Baumann regelmäßig.

Austausch mit Profi-Tennistrainer

„Darüber hinaus bin ich im Austausch mit unserem Sportpsychologen Andreas Marlovits und dem Profi-Tennistrainer Jan de Witt, die noch mal eine andere Perspektive einbringen“, sagt Kohfeldt. Auch andere Trainer setzen auf die Erkenntnisse aus dem Austausch mit Trainern in Einzelsportarten. In der aktuellen Lage von Werder Bremen hatte der Chefcoach bereits angekündigt, möglichst individuell auf seine Spieler einwirken können zu wollen.

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