Bundesliga

Kohfeldt: Werder muss für Europa „über unser Limit gehen“

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Nach sieben Spieltagen hat die Tabelle der Bundesliga unerwartet verschwommene Konturen angenommen. Zwischen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen auf Rang sieben liegen lediglich zwei Zähler. Werder Bremen liegt mit Platz elf und sechs Punkten Rückstand auf die Werkself im Hintertreffen, wenn es um das Saisonziel geht. Florian Kohfeldt gibt es aber nicht auf.

„Wir müssen dafür über unser Limit gehen“, zitiert die Hannoversche Allgemeine den Cheftrainer. „Aber es ist unser Ziel.“ Gemeint ist die Rückkehr auf das internationale Parkett, auf die die Hanseaten seit 2010 warten. In der Vorsaison verfehlte Bremen den Erfolg denkbar knapp, nach 34 Spieltagen fehlten ein Zähler und drei Tore auf Eintracht Frankfurt. Dabei hatte das Team unter Kohfeldt eine starke Saison hingelegt und immerhin 53 Punkte gesammelt. Seit 2014 hätte das stets für Platz fünf oder sechs und somit den Einzug in die Europa League gereicht. „Das setzt sich dieses Jahr fort“, so Frank Baumann über den hohen Punktebedarf für die Qualifikation zum internationalen Wettbewerb.

Aufholjagd in vielen direkten Duellen

Deshalb schmerzte die unheimliche Verletztenmisere bei Werder Bremen in der ersten Saisonphase besonders. So befindet sich der Klub früh im Jagdmodus, hat sich keinen großen Spielraum für Rückschläge gelassen. „Dass es nicht einfach ist, da sind wir uns alle einig“, sagt Kohfeldt. Immerhin sei die Konkurrenz aber auch noch nicht völlig außer Sichtweite. Das späte 2:2 bei Eintracht Frankfurt am Sonntag gab Moral, nun kommen immer mehr Spieler aus dem Krankenstand zurück. Bis zum 14. Spieltag im Dezember spielt Werder ausschließlich gegen aktuell in der Tabelle besser platzierte Teams. Und kann so die Aufholjagd in direkten Duellen angehen.

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