Bundesliga

Kohfeldt schützt Kruse: „Hat alles auf den Platz geworfen“

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Werder Bremen steckt nach drei Niederlagen in Serie im ersten Tief der Saison. Vor allem Kapitän Max Kruse kann aktuell nicht wie erwartet helfen. Trainer Florian Kohfeldt nimmt den Angreifer in Schutz.

Es war die Schlüsselszene der Partie gegen Borussia Mönchengladbach (1:3). Werder kam durch Nuri Sahin in der 59. Minute zum Anschlusstreffer und hatte nur wenige Sekunde später die nächste große Möglichkeit. Eine scharfe Flanke von rechts köpfte Max Kruse optimal positioniert allerdings haarscharf am Pfosten vorbei. Es sind die berühmten Zentimeter gewesen, die dem Kapitän seit mehreren Partien fehlen.

Kruse hat das Unbekümmerte verloren

„Das Unbekümmerte, Freche, das er dem Team weiterhin geben soll, hat Max ein Stück weit verloren“, stellte Florian Kohfeldt im kicker fest. Derzeit misslingen auch Dinge, die dem Angreifer normalerweise spielend leicht gelingen. Der Trainer stellte sich dennoch schützend vor seinen Spielführer: „Er hat alles auf den Platz geworfen, was er hatte. Was soll ich ihm da sagen?“

Kohfeldt schützt seinen Kapitän

Kohfeldt nahm weniger Kruse, sondern vielmehr sich höchstpersönlich in die Pflicht: „Meine Aufgabe ist, ihn wieder dahin zu führen, dass er den Unterschied macht. Und der entscheidende Ansatz ist dabei für mich zunächst einmal auch: Vertrauen.“ Werder will nach dem Negativlauf nicht die Ruhe verlieren und sachlich weiterarbeiten: „Wir dürfen jetzt nicht durchdrehen.“

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