Bundesliga

Kohfeldt frustriert: „Immer wenn du Standards trainierst, dann läuft es nicht“

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Wenn der Gegner von Werder Bremen zum ruhenden Ball antritt, dann zittern die Hanseaten. In zwei Partien klingelte dreimal im Tor hinter Jiri Pavlenka. Trainer Florian Kohfeldt ist darüber äußerst frustriert.

Gegen Fortuna Düsseldorf führte eine Ecke zum Gegentor (1:3), im Duell bei der TSG Hoffenheim musste Werder Bremens Torhüter Jiri Pavlenka zweimal im Anschluss an einen ruhenden Ball hinter sich greifen (2:3). „Zwei Standard-Gegentore dürfen wir uns nicht fangen“, sagte Florian Kohfeldt gegenüber Bild. Obwohl er mit Ilia Gruev einen dafür verantwortlichen Trainer im Stab hat, nahm er die „Gesamtverantwortung für das Thema Standards“ auf sich.

Frustrierter Kohfeldt

Zu Standards habe Kohfeldt eine „ganz eigene“ Meinung: „Immer dann, wenn du sie trainierst, läuft es nicht.“ Seine Lösung? „Vielleicht lasse ich nächste Woche mal die Finger davon.“ Der Coach führte seinen Gedankengang aus: „Ich weiß, eine krude Theorie, die ich da habe. Aber das Problem beim Standard-Training ist: Du kannst nie die Situation herstellen, wie sie im Wettkampf ist.“

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