Bundesliga

Kohfeldt bremst die Euphorie um Sargent

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Josh Sargent hat bei Werder Bremen ein Profi-Debüt nach Maß gefeiert. Der US-Amerikaner traf am Freitagabend beim 3:1-Sieg der Hanseaten gegen Fortuna Düsseldorf mit seinem ersten Ballkontakt. Florian Kohfeldt bremst die Euphorie um den 18-Jährigen.

„Josh hat zwar sein Tor gemacht, und ich will auch kein Wasser in den Wein gießen, aber es waren auch ein paar Situationen dabei, die nicht so gut waren“, zitiert das Internetportal Deichstube den Cheftrainer von Werder. Ob es für den A-Nationalspieler nach seiner doppelten Premiere direkt bei den Profis weitergeht, will er noch nicht mit letzter Bestimmtheit sagen. Es könne sein, dass Sargent kommende Woche bei Borussia Dortmund erneut im Kader steht. „Die Welt würde aber auch nicht untergehen, wenn nicht.“

Debüt ließ sich nicht länger hinauszögern

Trotz seiner auf Ruhe bedachten Worte war Kohfeldt nach der Partie auch voll des Lobes für den Angreifer. „Er ist unverbraucht, macht auch mal einen Quatsch in der Kabine. Er hat ein gesundes Selbstbewusstsein.“ Das Debüt des Stürmers habe er derweil nicht länger hinauszögern können. Kohfeldt hatte ihm zuletzt immer wieder starke Trainingsleistungen attestiert. Zudem fiel Sargent erst in letzter Minute aus dem Kader für das DFB-Pokalspiel beim SC Weiche Flensburg. „Mir war klar, dass ich ihn nicht wieder vertrösten kann. Das kannst du mit einem älteren Spieler machen, aber nicht zweimal mit einem jüngeren.“ Sargent war im Januar aus St. Louis an die Weser gewechselt. Eine Spielerlaubnis für die Profis hat er seit Beginn der laufenden Saison.

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