Bundesliga

Kohfeldt beschwört das Kollektiv und freut sich über die Länderspielpause

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Werder Bremen hat am Samstag sein drittes Bundesliga-Spiel in Serie verloren. Nach dem 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach rutschte die Mannschaft von Florian Kohfeldt in der Tabelle auf Rang sieben ab. Der Trainer bewahrt dennoch die Ruhe.

„Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir zusammenbleiben müssen, in der wir hinter unserer Idee stehen müssen“, zitiert das Internetportal Deichstube den 36-Jährigen. „Wir dürfen unseren Weg nicht verlassen!“ Der Erfolgstrainer der Bremer betritt dabei selbst ungewohntes Parkett: Zuvor hatte er nie auch nur zwei Niederlagen am Stück hinnehmen müssen. „Ich muss jetzt bei mir bleiben“, sagt Kohfeldt deshalb. Zweifel, so seine Botschaft, seien nicht angebracht.

Kohfeldt hält an Saisonziel Europa fest

Schließlich konnte er seinem Team gegen die Fohlen keinen großen Vorwurf machen. Gegen einen „exzellent besetzten Gegner mit einer super Idee vom Fußball“ habe seine Mannschaft genügend Gelegenheiten gehabt, um zurück in die Partie zu finden. Lediglich Kleinigkeiten entschieden das Spiel zugunsten der Gäste, so Kohfeldt. Deshalb will Bremen noch lange nicht die Köpfe in den Sand stecken. Das Saisonziel bleibt weiterhin die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb.

Schwerer Spielplan für Werder

„Wir können das über das Kollektiv schaffen, aber auch nur über das Kollektiv“, so Kohfeldt eindringlich. Helfen könnte nun die Länderspielpause. Auch wenn viele seiner Profis unterwegs sind, bietet die Unterbrechung doch die Möglichkeit zur Rückbesinnung auf die eigene Qualität. „Wir können einfach mal durchatmen, uns auch mal ablenken“, zählt der gebürtige Siegener die Vorteile für sein Team auf. Angesichts des Spielplans hat Bremen die Pause wohl bitter nötig: Bis zum Jahresende treffen die Hanseaten noch auf den FC Bayern, Borussia Dortmund, die TSG Hoffenheim und RB Leipzig.

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