Bundesliga

Kohfeldt attestiert Osako „Top-Comeback“ in der Startelf

on

Nach dem fünften Unentschieden in der Bundesliga in Serie gegen den SC Freiburg muss sich Werder Bremen langsam aber sicher damit anfreunden, in dieser Saison erstmal nicht um die europäischen Plätze zu spielen. Dafür müsste das Team von Florian Kohfeldt schon eine atemberaubende Siegesserie starten. Immerhin hat er eine elementar wichtige Offensivkraft wieder zur Verfügung.

Der Cheftrainer nennt sie gar einen „absoluten Schlüsselspieler“, wie ihn das Internetportal Deichstube zitiert. Gemeint ist Yuya Osako, der am Samstag sein Comeback in der Startelf der Hanseaten feierte. Zuvor hatte er bereits im DFB-Pokal gegen den 1.FC Heidenheim als Joker seine ersten Minuten nach sechswöchiger Verletzungspause absolviert. „Gemessen an der Zeit, die er nicht gespielt hat, war es ein Top-Comeback“, so Kohfeldt hocherfreut. Ohne den Japaner war das Offensivspiel der Grün-Weißen einer wichtigen Variante beraubt.

„Zu sehen, welche Qualität er reinbringt“

Im Aufgebot von Werder Bremen kann kein Angreifer Anspiele dank seiner Technik so gut verarbeiten wie der 29-Jährige. Der 45-fache Nationalspieler schickte sich zu Saisonbeginn an, die vom Abgang von Max Kruse gerissene Lücke zu schließen. Drei Treffer waren ihm nach vier Spieltagen gelungen, dazu je ein Treffer und eine Vorlage im DFB-Pokal, ehe eine Verletzung am Oberschenkel dem guten Start ein jähes Ende setzte. „Ich glaube, es war zu sehen, welche Qualität er reinbringt, wie er sich behauptet mit dem Gegner im Rücken“, so Kohfeldt über das Startelf-Comeback. Osako garnierte es mit einer Torvorlage für Milot Rashica. Somit steht er trotz des Ausfalls bereits bei vier Torbeteiligungen in fünf Bundesliga-Begegnungen. In der Vorsaison gelangen ihm in 21 Partien sechs Scorerpunkte.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.