Bundesliga

Kohfeldt: „20 Minuten gesehen, was wir können“ – Hoffnung Relegationsplatz?

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Werder Bremen erspielte sich bei Hertha BSC einen frühen 2:0-Vorsprung und gab diesen am Ende doch noch aus den Händen. Für Trainer Florian Kohfeldt war die Partie bei den Berlinern ein Wechselbad der Gefühle und gleichzeitig auch ein Lehrbeispiel für die Leistungsfähigkeit seines Teams.

Nach sechs Minuten stand es im Spiel zwischen Hertha BSC und Werder Bremen bereits 2:0 für die Auswärtsmannschaft. Doch das Team von Coach Florian Kohfeldt musste sich am Ende mit einem 2:2 in der Bundeshauptstadt begnügen. „Heute war ein Lehrbeispiel, wie man 20 Minuten im Kollektiv ganz viel kompensieren kann. 20 Minuten hat man gesehen, was wir können. Und dann lassen wir es wieder wegbrechen“, analysierte Kohfeldt nach der Partie auf Sky. Dass man das Kollektiv nicht immer auf den Platz bringen kann, ist das große Manko: „Wir haben immer Phasen im Spiel, wo es klappt und wo nicht. Das macht es so frustrierend.“

Direkter Klassenerhalt in weiter Ferne

Mangelnde Einstellung sei seinem Team in diesem Kontext aber nicht zu unterstellen: „Das ist keine Einstellungssache. Wir müssen das aber schnellstmöglich verstehen. Dann habe ich immer noch den Glauben, dass wir das schaffen.“ Das Vertrauen der Führungsetage in den Bremer Trainer ist nach wie vor ungebrochen. Die Lage in der Liga wird aber immer schwerer: „Wir sind enttäuscht. Ein Unentschieden ist heute zu wenig. Wir wissen, dass wir Siege brauchen. Der direkte Platz ist schon einige Punkte entfernt“, nimmt Sportchef Frank Baumann mittlerweile den Relegationsrang ins Visier.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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