Bundesliga

Körbel lobt Hütters Umgang mit dem Mammutprogramm: „Das macht er überragend“

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Eintracht Frankfurt holt während der laufenden Länderspielpause noch einmal tief Luft für den Endspurt der Hinrunde. Bis Weihnachten stehen noch acht Pflichtspiele auf dem Programm. Insgesamt werden die Hessen die Runde mit 31 Partien beenden. Für Charly Körbel ist diese Belastung auf die Profis nicht mehr nachvollziehbar.

Schließlich kommen für Nationalspieler noch Länderspieleinsätze hinzu. So muss mancher Spieler der Hessen in fünf Monaten ein Programm abspulen, das Profis anderer Klubs in einer ganzen Saison bewerkstelligen. „Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht, die Spieler sind doch keine Maschinen“, zitiert die Bild-Zeitung die Frankfurt-Legende. „Ständig werden neue Wettbewerbe erfunden, um noch mehr Geld zu verdienen, und das alles auf Kosten der Spieler.“

„Du brauchst 40 Mann“

Dass ausgerechnet der 64-Jährige die Belastung beklagt, sollte zu denken geben. Immerhin ist der frühere Innenverteidiger mit 602 Einsätzen Rekordspieler der Bundesliga. In heutigen Zeiten dürfte es schwierig sein, eine Karriere so lange durchzustehen. „So langsam brauchst du einen Kader mit 40 Spielern, um genügend rotieren zu können“, sagt Körbel. Dass die Eintracht dieses Mammutprogramm gut bewältigt, rechnet er Adi Hütter hoch an. „Das macht er überragend“, lobt er den Cheftrainer. Der Österreicher beweise immer wieder ein gutes Gespür für seine Spieler.

Schon 27 Profis eingesetzt

Er wisse, „wann er einem Spieler mal eine Pause gönnen und wann er ihm seinen Rhythmus lassen muss“, so Körbel. Tatsächlich ist Eintracht Frankfurt bisher kaum anzumerken, dass der enge Spielplan Spuren hinterlassen könnte. Gehäufte Muskelverletzungen etwa sind nicht festzustellen. Hütter setzte bislang 27 Profis ein, hat aber allen auch schon Pausen gegeben. Die drei Dauerbrenner, Filip Kostic, Makoto Hasebe und Martin Hinteregger, stehen bei knapp 85 Prozent aller möglichen Minuten.

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