Borussia Mönchengladbach

Köppel: Bei Gladbach ist „jeder Traum berechtigt“

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Borussia Mönchengladbach hat es sich während der Länderspielpause an der Tabellenspitze der Bundesliga so richtig gemütlich gemacht. Von dort sind die Fohlen auch am 12. Spieltag von niemandem zu verdrängen. Immer mehr Fans träumen offen vom ersten Meistertitel seit 1977. Auch Horst Köppel zählt sich zu den Optimisten.

Der heute 71-Jährige stand seinerzeit als Stürmer im Aufgebot der von Udo Lattek trainierten Fohlenelf. „Wenn du nach mehr als einem Drittel der Saison mit vier Punkten vorne liegst, ist jeder Traum berechtigt“, sagt er gegenüber der Bild-Zeitung zur heutigen Situation. „Dann kannst du auch vorne bleiben.“ Er sei so begeistert vom Team, sagt der frühere Trainer von Gladbach, dass er ihm alles zutraue. Auch, sich in dieser Saison vor den favorisierten Mannschaften vom FC Bayern und Borussia Dortmund zu halten. „Wenn sie weiter solche Schwächen zeigen, bin ich für Gladbach total optimistisch“, so Köppel.

„Einfach keine Pausen mehr“

Es gelte, eine womöglich einmalige Gelegenheit am Schopfe zu packen. Besonderes Augenmerk lenkt er dabei auf das Aufeinandertreffen mit den Münchnern am 7. Dezember. „Da kannst du sie schon ein gutes Stück auf Distanz bringen“, so Köppel. Die entsprechende Motivation sieht bei der Borussia als gegeben an. Die Mannschaft präsentiere sich bislang ausnehmend hungrig, lobt der fünffache Bundesliga-Champion. „Dieses Einen-Gang-zurückschalten ist endlich Vergangenheit, sie gehen weiter voll ins Risiko und legen einfach keine Pausen mehr ein.“

„17, 18 Top-Spieler“

Ein großes Erfolgsrezept sei dabei auch die Personalplanung. Im Kader stehen nun, sagt Köppel „17, 18 absolute Top-Spieler“. Mit Ramy Bensebaini, Breel Embolo, Stefan Lainer und Marcus Thuram seien herausragende Verpflichtungen geglückt. „Es kann sich niemand hängenlassen, sonst ist er draußen. Das war absolut nicht immer so.“ Großes Lob verdient sich freilich auch Erfolgscoach Marco Rose. Ihm sei es gelungen, der Mannschaft von Gladbach den absoluten Glauben an sich selbst einzuimpfen.

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