1. FC Köln

Kölns Ärger über Videobeweis: „Das macht sauer!“

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Bei der 1:3-Niederlage des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz 05 war einmal mehr der Videoschiedsrichter ein großes Thema. Beim Stand von 2:1 für die Mainzer verwehrte dieser den Kölnern einen klaren Handelfmeter.

Der Ärger war nach dem Spiel auf Seiten der Kölner groß. Mainz Verteidiger Moussa Niakhate wehrte eine Flanke von Kölns Kingsley Schindler im Strafraum mit der Hand ab. Doch Schiedsrichter Frank Willenborg entschied nach Sichtung der Bilder nicht auf Handelfmeter. Eine Entscheidung, die vor allem beim 1. FC Köln auf Unverständnis stieß. Schindler verstand nach dem Abpfiff die Welt nicht mehr. „Das ist Hundertprozent Hand. Ich weiß nicht, wo das keine Hand ist. Ich verstehe es nicht, wenn man diese Bilder sieht. Das macht sauer. Ein klares Handspiel. Wenn wir Elfmeter für uns bekommen, geht das Spiel anders aus“, beschwerte sich Kölns Mittelfeldmann nach dem Spiel auf DAZN. 

Trainer sind sich uneins

Bei den Trainern allerdings gingen die Meinungen auseinander. Köln-Coach Achim Beierlorzer hatte kein Verständnis für die Fehlentscheidung des Schiedsrichters: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Das ist keine nahe Distanz. Es wird ganz klar eine Hereingabe blockiert. Da müssen sie den Schiedsrichter mal fragen, er hat es sich ja sogar angeschaut. Es gibt menschliche Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann.“ Sein Gegenüber Sandro Schwarz, Trainer des 1. FSV Mainz 05, hingegen sah in der Entscheidung von Frank Willenborg das Regelwerk erfüllt: „Ich finde nicht, dass es eine unnatürliche Handbewegung ist. Die Hand war auch nicht oberhalb der Schulter, wie wir es gelernt haben. Es ist für mich keine klare, krasse Fehlentscheidung.“ Diese Meinung dürfte Schwarz allerdings exklusiv für sich haben.

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