1. FC Heidenheim

Anfang will mit Geduld und Risiko wieder zur Tabellenführung

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Beim 1.FC Köln ist aktuell etwas Sand im Getriebe. In den letzten zwei Spielen gab es nur einen Punkt, zudem sind die Geißböcke durch den Sieg des Hamburger SV nur noch Tabellenzweiter. Das soll sich nach dem Spiel gegen Heidenheim auf Rang acht (heute 13.00) ändern. Trainer Markus Anfang hat dafür schon einen klaren Matchplan. Die Vorschau von fussball.news.

1:2 zuhause gegen Duisburg, 1:1 gegen Holstein Kiel auswärts: Der 1.FC Köln schwächelt derzeit etwas, nachdem der Start in die Saison furios war. Besonders die Niederlage gegen Duisburg war dabei auch für Trainer Markus Anfang schmerzhaft. „Wir sind mit den letzten beiden Spielen natürlich nicht zufrieden. Gerade zu Hause haben wir unsere Fans nicht mit gutem Fußball verwöhnt“, resümierte er dann auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Zuviel mentaler Druck bei Köln?

Dennoch müssten die Beobachter „auch nicht alles zerreden“, schließlich sei sein Team „auf einem guten Weg“. Eine Erklärung für den leichten Abwärtstrend hat er auch: „Natürlich müssen wir gegen viele Gegner geduldig sein. Trotzdem müssen wir druckvoll und mit Risiko nach vorne spielen, um uns Torchancen herauszuspielen. Die Jungs wissen das und setzen sich manchmal selbst zu sehr unter Druck.“ Verzichten muss Anfang gegen Heidenheim möglicherweise auf ein Trio: „Bei Marco Höger und Louis Schaub schauen wir kurzfristig, ob sie am Samstag dabei sind. Vincent Koziello steigt aller Voraussicht nach erst in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining ein“, gab der Trainer einen personellen Ausblick.

Köln als Favorit

Für Heidenheims Trainer Frank Schmidt ist die Ausgangslage vor dem Spiel klar: „Jeder erwartet in jedem Spiel einen Sieg von den Kölnern“, erklärte er vor dem Spiel. Ungeachtet der Kölner Favoritenrolle wolle sich sein Team aber nicht verstecken. Ein Sieg der Hausherren sei schließlich bei weitem kein Selbstläufer, so Frank Schmidt, der sich an einem ganz bestimmten Umstand in Köln stört: „Das Torlied wurde zu oft eingespielt.“ Einen Einspieler dieser Art will der 44-Jährige verhindern: „Es liegt an uns, welches Lied am Samstag während des Spiels eingespielt wird. Am besten keins, denn dann haben wir einen guten Job gemacht.“

Warnung vor einem Trio

Dafür müsse seine Mannschaft die „offensiv starken Spieler, aber auch das System der Kölner gut verteidigen“. Sich dabei nur auf Kölns Dreizehn-Tore-Mann Simon Terodde zu fokussieren sei ein Fehler. Die Mannschaft müsse vielmehr „frühzeitig die Hebel bei Dominick Drexler und Louis Schaub ansetzen“, um Zuspiele auf Terodde zu verhindern. Verzichten muss Schmidt auf Robert Glatzel und Maximilian Thiel (beide Muskelfaserriss) sowie Robert Strauß (Wadenprobleme) und Kevin Lankford (muskuläre Probleme).

About Stefan Katzenbach

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