1. FC Köln

Köln entkommt Debakel – Ruthenbeck lobt den Charakter

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Der 1. FC Köln steckt nach der 2:4-Auswärtsniederlage bei Eintracht Frankfurt weiter tief im Keller fest. Der Tabellenletzte konnte dem Angriffswirbel des Gegners in der zweiten Halbzeit trotz zwischenzeitlichem Ausgleichstreffer nichts entgegensetzen. Trainer Stefan Ruthenbeck wollte dennoch nicht zu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen.

Ruthenbecks Versuch, die Leistung der Mannschaft einzuordnen, geriet zu einem knapp dreiminütigen Monolog. Er stellte den Spielverlauf detailliert da, fand kritische Worte für die acht Minuten, in denen die Eintracht sich einen Drei-Tore-Vorsprung herausspielte, aber auch lobende Sätze für die Schlussphase: „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Sie hat nicht aufgegeben und weiter nach vorne gespielt. Sie macht dann das 2:4, erzielt sogar noch ein Abseitstor. Das ist ein Indiz dafür, dass die Mannschaft sich nicht aufgegeben und versucht hat, weiter Fußball zu spielen. Es hat keine Auflösungserscheinungen gegeben.“

Horn verhindert Debakel

Der Trainer übersah dabei, wie häufig der erneut starke Schlussmann Timo Horn sein Team in der Schlussphase retten musste. Das Ergebnis schmeichelte dem Effzeh, der es der Konkurrenz aus Mainz (2:4 in Hoffenheim) und Hamburg (0:2) verdanken darf, noch Chancen auf den Klassenerhalt haben zu dürfen. Der Aufschwung nach zehn Punkten aus vier Spielen ist somit endgültig beendet. Die Niederlagen gegen Borussia Dortmund (2:3) und Frankfurt werfen den Klub beim Versuch, eine historische Aufholjagd zu zeigen, weit zurück. Sollten Werder Bremen (gegen VfL Wolfsburg) und der VfB Stuttgart (gegen Borussia Mönchengladbach) am Sonntag gewinnen, wäre der erste Nicht-Abstiegs-Platz bereits zehn Zähler weg.

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