1. FC Nürnberg

Köllner vermisste gegen Stuttgart „den Punch“

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Der 1.FC Nürnberg hat mit dem 0:2 gegen Stuttgart die Chance vergeben, sich aus den unteren Tabellenbereichen abzusetzen. Für Trainer Michael Köllner lag dies vor allem an der fehlenden Konsequenz in der Offensive.

Michael Köllner wollte nach dem Spiel nichts beschönigen. Der Sieg für Stuttgart sei „verdient“ gewesen, erklärte der Trainer der Hausherren. Dabei gab es durchaus gute Ansätze der Franken, die letzte Zielstrebigkeit habe aber gefehlt: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, waren aber in den Räumen schlecht positioniert und haben nicht diesen Punch entwickeln können, dass wir nach vorne gekommen sind.“ In der ersten Halbzeit kam der Club durch Sebastian Kerk (20.) und Adam Zrelak (22.) zu Chancen, konnte diese aber nicht verwerten. Auch in der zweiten Halbzeit blieben erneut Kerk und Misidjan (55.) bei einer Doppelchance glücklos. Warum sein Team in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu vielen Torgelegenheiten kam, das wusste Michael Köllner: „Der VfB hat gut gespielt und die Räume gut verdichtet.“ Nun müssten er und sein Team die Punkte, die „zu Hause liegen gelassen“ wurden, eben „dort holen, wo vielleicht keiner mit uns rechnet.“

Lob für Geduld und Defensivarbeit

VfB-Trainer Markus Weinzierl machte aus seiner Freude nach dem ersten Sieg unter seiner Leitung keinen Hehl: „Wir sind sehr erleichtert, weil wir einen wichtigen Sieg geholt haben, einen verdienten“, bilanzierte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Zwar sei deutlich geworden, dass sein Team nicht vor Stabilität strotzen“ würde, allerdings habe sich die Mannschaft „reingekämpft und ein ordentliches Spiel gespielt.“ Dieses entschieden Innenverteidiger Tino Baumgartl (68.) und Flügelspieler Erik Thomy (82.) für den VfB. Essentiell für den Sieg war für Weinzierl auch die Geduld seiner Mannschaft: „Wir haben gewusst, dass wir die Chancen bekommen und haben dann auch verdient das 2:0 erzielt.“ Lob gab es von ihm auch für die Abwehr, die ein weiterer Garant für den Sieg gewesen sei: „Die Viererkette hat gut funktioniert, das hat defensiv gepasst und dann kommst du über die defensive Stabilität auch immer wieder ins spielerische Moment.“

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