1. FC Nürnberg

Köllner erklärt sein Gespür für Joker

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Der 1.FC Nürnberg trifft am heutigen Samstag auswärts auf den FC Augsburg. Die Franken wollen bei der Partie den Schwung aus dem DFB-Pokal mitnehmen. Im Elfmeterschießen setzten sie sich am Mittwochabend bei Hansa Rostock durch. Trainer Michael Köllner bewies erneut sein Gespür für Auswechslungen.

Die Joker Adam Zrelak und Federico Palacios brachten den Club nach zweimaligem Rückstand zurück. Auch in der Bundesliga stehen bereits vier Tore durch Einwechselspieler für das Köllner-Team zu Buche. Mehr haben nur die Spitzenteams Borussia Dortmund und TSG Hoffenheim vorzuweisen. „Die Spieler merken auf der Bank einfach dass sie nicht abgeschrieben sind und dass ich genauso auf sie setzte“, zitiert die Bild-Zeitung die Erklärung des Cheftrainers. „Wenn sie dann reinkommen, wollen sie das Vertrauen eben zurückzahlen.“

Sieg in Augsburg wäre Gold wert

Vertrauen äußert sich für Köllner nicht nur durch Nominierungen in der Startformation. „Sondern auch, wenn ich Minuten in der Liga gebe.“ Dieses Gespür hält den Club trotz der krachenden Niederlagen in Dortmund und bei RB Leipzig (insgesamt 13 Gegentore) auf Kurs. Mit neun Punkten stehen die Franken in der Tabelle aktuell auf Rang 14. Den würde Köllner zum Saisonende sicherlich unterschreiben. Angesichts des direkten Duells der Tabellennachbarn Schalke 04 und Hannover 96, sowie der schweren Aufgaben von Fortuna Düsseldorf bei Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 bei Werder Bremen, wäre ein Sieg im bayerischen Duell beim FCA für Nürnberg Gold wert.

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