1. FC Nürnberg

Köllner: Das sind die Lehren des Club-Trainers aus der BVB-Klatsche

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Der 1.FC Nürnberg ist am Mittwochabend bei Borussia Dortmund böse unter die Räder gekommen. Mit 0:7 verloren die Franken im Westfalenstadion. Trainer Michael Köllner hält die teilweise sehr heftige Kritik an der Spielweise seiner Mannschaft dennoch für unangebracht.

Der Club war mit der Devise nach Dortmund gereist, defensiv im tiefen Block zu stehen, mit dem Ball von hinten aufbauen zu wollen. Wegen zu vieler individueller Fehler und einer gut aufgelegten BVB-Offensivabteilung wurde diese Taktik zum Bumerang. „Ich würde noch mal so entscheiden“, zitiert kicker.de den 48-Jährigen. „Der Plan ist ja nicht dem Zufall entsprungen, wir haben uns im Trainerstab viele Stunden lang den Kopf zerbrochen. Es gehört zum Fußball, dass nicht jeder Plan aufgeht.“ Derart krachend wie am Mittwochabend sind allerdings die wenigsten Pläne gescheitert. Zumindest in einer Hinsicht zieht sich Köllner den Schuh auch an.

„Schotten dicht“ als Trainingsschwerpunkt

„Nach dem 0:3 hätten wir versuchen müssen, die Schotten dicht zu machen. Wäre uns dies dann gelungen, würde heute keiner mehr groß über die Partie reden.“ Deswegen werde im Training künftig häufiger an der entsprechenden taktischen Variante zu arbeiten sein. Angst vor einem dauerhaften Knacks im Selbstvertrauen seines Teams hat Köllner derweil nicht. „Ich habe in den vergangenen Tagen hier keine Mannschaft vorgefunden, die die Köpfe hängen lässt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Das 0:7 lässt sie noch enger zusammenrücken.“ Den ersten Beweis können die Franken am Samstag im Aufsteiger-Duell gegen Fortuna Düsseldorf liefern.

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