1. FC Nürnberg

Köllner: Club wird am Last-Minute-Punktverlust gegen die Eintracht wachsen

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Der 1.FC Nürnberg hat am Sonntag in der Nachspielzeit einen schon sicher geglaubten Sieg gegen Eintracht Frankfurt aus der Hand gegeben. Sebastien Haller stach mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich in der 92. Minute ins Herz der Franken. Trainer Michael Köllner bleibt dennoch optimistisch.

„Schade, dass es nicht für drei Punkte gereicht hat“, wird er auf der Vereinshomepage zitiert. „Aber wir werden daraus lernen, das wird uns stärker machen. Wenn man, wie wir heute, an die Grenzen geht, dann ist alles möglich.“ Er sei äußerst zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft gewesen, so Köllner. Der Club habe gegen eine Mannschaft mit einem „Riesenlauf“ ein „sehr stabiles Spiel“ gezeigt, urteilte er. Frankfurt hatte zuvor in Bundesliga und Europa League fünf Siege in Serie gesammelt.

Mathenia sieht „mutigeren“ Club

„Wir haben sehr ballsicher agiert und haben die Top-Offensive des Gegners nicht zur Entfaltung kommen lassen“, freute sich Köllner. Zudem habe sein Team auch eigene Akzente nach vorne gesetzt. Einen ähnlichen Eindruck gewann auch Torhüter Christian Mathenia, der den Franken ein „mutigeres“ Spiel als zuletzt bei der TSG Hoffenheim attestierte. „Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen als letzte Woche, wo wir viele Bälle lang geschlagen haben und versucht haben, ekelhaft zu spielen“, erklärte der Neuzugang. Vorbehaltlich der übrigen Sonntagsspiele kletterte Nürnberg mit dem Punkt auf Rang 13. Der Aufsteiger hat aktuell drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

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