1. FC Nürnberg

Köllner: Club soll aktiv bleiben – und hat „hoffentlich aus Dortmund gelernt“

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Der 1.FC Nürnberg kann mit dem bisherigen Saisonverlauf überaus zufrieden sein. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen steht der Club auf Rang zehn, unter anderem vor gleich vier Europapokal-Teilnehmern. Nur das 0:7 bei Borussia Dortmund trübt den Eindruck beim Team von Trainer Michael Köllner immer noch etwas.

„Wir haben hoffentlich aus Dortmund gelernt“, so der Aufstiegstrainer der Franken am Freitag. „Aber selbst das gibt uns keine Garantie, dass wir in Leipzig punkten“, blickte er auf die Auswärtspartie bei den Sachsen am Sonntag. Abgesehen von der Klatsche beim BVB zeigte sich sein Team immer mindestens konkurrenzfähig. Dennoch gelang auswärts bisher nur ein Remis bei Werder Bremen. In der 2. Bundesliga legte Nürnberg auf fremden Plätzen noch den Grundstein für die Rückkehr ins Oberhaus. 32 Zähler und somit vier mehr als vor heimischem Publikum sammelte das Team von Köllner vergangene Saison auswärts ein.

„Müssen an den Ballbesitz glauben“

„Es wäre wünschenswert, in Leipzig an das anzuknüpfen, was uns vergangene Saison stark gemacht hat“, sagte der 48-Jährige deshalb. Die Botschaft ist klar: Wegen der hohen Niederlage in Dortmund will er seinen Stil nicht umwälzen. „Wir müssen agieren, wir definieren uns darüber. In den Spielen, in denen uns das gelungen ist, haben wir immer gut ausgesehen. Wir müssen an den eigenen Ballbesitz glauben“, so Köllner. Die Antwort der Franken beim 3:0 im Aufsteigerduell mit Fortuna Düsseldorf vergangenen Samstag gelang allerdings bei einem Ballbesitz von lediglich 32 Prozent.

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