Bundesliga

Koch: Überraschungsmannschaft Freiburg weiß „die Situation schon einzuschätzen“

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Der SC Freiburg ist auch nach mehr als einem Drittel der Saison in der Bundesliga die große Überraschungsmannschaft. Mit 17 Zählern liegen die Breisgauer auf Platz drei. Dennoch denken sie beim Sportclub nicht daran, die Saisonziele steil nach oben zu korrigieren. Stellvertretend äußert dies nun Robin Koch.

„Das ist eine Frage, die eher von außen herangetragen wird“, so der Verteidiger gegenüber dem Internetportal Deichstube zum Thema Freiburg als Anwärter auf den Europapokal. „Wir wissen die Situation schon einzuschätzen.“ Das Understatement soll dabei zwar nicht heißen, dass die bisher gesammelten Punkte ergaunert worden seien. Vielmehr waren sie verdient. „Zum Saisonziel Klassenerhalt fehlen aber noch einige“, so Koch. Erst wenn dies erreicht sei, mache sich die Mannschaft Gedanken darüber, was in der Spielzeit sonst noch gehen könnte.

„Wir leben in der Realität“

„Wir leben schon in der Realität, da müssen wir uns nur das Pokalspiel gegen Union Berlin anschauen“, so der frischgebackene Nationalspieler. „Richtig genervt“ habe das 1:3 am Dienstagabend, bei dem Koch in der Nachspielzeit der 1. Hälfte den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte. In der Bundesliga habe den SC Freiburg bisher ausgezeichnet, auch enge Partien für sich entschieden zu haben. Dabei schwingt freilich mit, dass das Pendel bei gleicher Leistung bisweilen auch anders hätte ausschwingen können.

Eingespieltheit ein Erfolgsschlüssel

Den Erfolg des Teams von Christian Streich schmälert das aber keineswegs. Für Koch liegt ein Schlüssel in der Tatsache, dass die Mannschaft im Sommer weitgehend zusammenblieb und bisher wenige Verletzungen zu beklagen hatte. „Wir konnten über einen längeren Zeitraum mit ähnlicher Aufstellung spielen. Und auf der Bank sitzen Jungs, die auf ihren Einsatz brennen und viel Energie auf den Platz bringen“, so der Abwehrmann. Besonders wichtig sei dabei, dass die Gruppendynamik zu jeder Zeit stimme. „Man merkt auch im Training, dass Feuer drin ist und trotzdem ist die Mannschaft als Gruppe eng beisammen“, so der 23-Jährige.

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