Bundesliga

Koch soll Freiburgs nächster Millionen-Abgang sein – denkt aber noch nicht an Wechsel

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Der SC Freiburg hat für sich schon seit Jahren ein schlüssiges Business-Modell entwickelt. Der Klub versteht sich als Ausbildungsverein, der junge Spieler entwickelt und für teures Geld an finanzstärkere Konkurrenten abgibt. Robin Koch dürfte der nächste Abgang werden, der den Breisgauern eine hohe Ablöse einbringt.

Bereits im Sommer diesen Jahres habe es Interesse von mehreren europäischen Top-Klubs gegeben, berichtet Sport Bild. Doch der 22-Jährige denkt noch nicht an einen Wechsel. „Ich konzentriere mich voll auf meine Aufgabe in Freiburg, bevor ich daran denke, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu planen“, zitiert das Magazin den Verteidiger. Beim Sportclub kommt er aktuell vor allem im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Zuletzt spielte er dort viermal in Folge 90 Minuten durch. Die Investition von immerhin vier Millionen Euro im Sommer 2017 zahlt sich für Freiburg schon jetzt aus.

„Nicht jeden Abend eine Party“

Beim in vermutlich nicht in allzu ferner Zukunft anstehenden Weiterverkauf könne der Klub mit einer Ablöse im zweistelligen Millionenbereich rechnen, so der Bericht. 21 Millionen Euro erhielten die Breisgauer im Sommer von Leicester City für Caglar Söyüncü, in diesem Bereich solle sich auch die Summe bei Koch bewegen. Der sieht sich aktuell aber am perfekten Ort. „Freiburg ist eine kleine, überschaubare Stadt. Hier gibt es nicht jeden Abend eine Party, auf die man gehen kann. Genau aus diesem Grund habe ich mich damals bewusst für den Schritt entschieden – weil ich mich hier gut entwickeln kann.“ Trainer Christian Streich hat ein besonderes Händchen für Talente. Koch will davon so lange wie möglich profitieren, ehe er den Sprung zu einem größeren Klub wagt.

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