2. Bundesliga

Knifflige tabellarische Lage: Diese Herausforderung wartet auf Walpurgis

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23 Tore erzielt, 27 Gegentreffer kassiert, 25 von 54 möglichen Zählern gesammelt: Was nach Mittelmaß klingt, ist eben dieses. Dynamo Dresden belegt den zehnten Platz – mit viel Luft in beide Richtung. Für Trainer Maik Walpurgis ist die Aufgabe dennoch herausfordernd.

Nach der nervenaufreibenden Vorsaison, in der Dynamo Dresden bis zum letzten Spieltag im Abstiegskampf steckte, ist das Ziel mit Blick auf die Spielzeit 2018/19 nicht allzu ambitioniert ausgefallen: Eine ruhige Saison sollte es werden, fernab von der Kellerregion. Bereits nach zwei Spieltagen und dem Aus im DFB-Pokal sahen die Verantwortlichen der Sachsen diese Vorgabe gefährdet und ersetzten Uwe Neuhaus durch Maik Walpurgis.

Hartmann nimmt Mitspieler in die Pflicht

Konstanz? Auch in dieser Spielzeit ein Fremdwort bei Dresden. Immer dann, wenn Dynamo in der Tabelle nach oben hätte klettern können, versagten die Nerven. Zuletzt offenbarten sich noch Disziplinsprobleme, Philip Heise und Aias Aosman wurden suspendiert. Kapitän Marco Hartmann forderte im kicker daher: „Jeder in der Mannschaft darf sich angesprochen fühlen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen.“

Walpurgis muss Spannung hochhalten

Die tabellarische Situation birgt dabei durchaus Gefahren: Zwölf Zähler Vorsprung auf Platz 16 sind komfortabel, neun Zähler Rückstand auf Rang drei verbieten eigentlich Träumereien von der Bundesliga. Es gilt daher, den Ehrgeiz trotzdem aufrechtzuerhalten. Sollten einzelne Akteure nicht mithalten und Verhaltensweisen „nicht den Gesetzen des Erfolges entsprechen“, dann gelte es dies aufzubrechen. Walpurgis ist dann gefordert und muss die Mannschaft in die Pflicht nehmen – damit am Ende nicht von einer „Komfortzone“ geredet werden kann.

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