Bundesliga

Knackpunkt Gehalt? Erste Alaba-Verhandlungsrunde wohl ergebnislos

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Der FC Bayern hat in den vergangenen Monaten wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Dazu soll nach Wunsch der Verantwortlichen möglichst bald eine Vertragsverlängerung von David Alaba kommen. Allerdings ist eine Einigung in Verhandlungen wohl noch nicht in Sicht.

Wie Sport Bild berichtet, ist eine kürzlich anberaumte Gesprächsrunde mit den Bossen des Rekordmeisters und Berater Pini Zahavi sowie Vater George Alaba ergebnislos geendet. Demnach ist es vor allem eine Frage des Geldes. Der Österreicher möchte mehr als die bisher maximal 15 Millionen Euro pro Saison verdienen. Im Gehaltsgefüge beim FC Bayern ist einige Bewegung festzustellen, der designierte Neuzugang Leroy Sane etwa soll 17 Millionen Euro kassieren. Neuerdings als Abwehrchef und als langjährige Identifikationsfigur sieht sich Alaba wohl näher an der absoluten Spitze des Münchner Gehaltsrankings.

Falsche Meldungen zu Hernandez‘ Bezügen

Dem Verein sollen dabei falsche Gerüchte um den Verdienst von Rekordeinkauf Lucas Hernandez Probleme bereiten. Der Franzose firmiert in Medien als einer der Top-Verdiener beim FC Bayern, mit angeblich 20 Millionen Euro pro Saison. Alaba steckt den Weltmeister aktuell sportlich in die Tasche, sollte also vor ihm liegen. Jedoch, so das Magazin, liegt das Gehalt von Hernandez tatsächlich unter dem kolportierten Wert. Der Klub habe Alaba ohnehin klar gemacht, dass er für eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags keinen Blankoscheck erhalten werde.

Vater Alaba gilt als optimistisch

Demnach setzen die Bayern darauf, dass Alaba den Klub keineswegs zwingend verlassen will. Einzig der FC Barcelona und Real Madrid, heißt es, könnten dem 28-Jährigen nach zwölf Jahren in München von einem Wechsel überzeugen. Entsprechend bringen Gerüchte um Interesse von Paris Saint-Germain oder aus England die Verantwortlichen nicht ins Schwitzen. Laut des Berichts ist auch Haupt-Berater George Alaba optimistisch, was eine Einigung im Sommer anbelangt. Schon bei Thomas Müller und Manuel Neuer sprang in Nachverhandlungen eine Steigerung der Bezüge heraus, mit der alle Seiten gut leben konnten.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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