2. Bundesliga

Klublegende Schulz: „HSV kann sich nur eigenhändig stoppen!“

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Der Hamburger SV ist seiner Rolle als Topfavorit auf den Aufstieg in der 2. Bundesliga bisher durchaus gerecht geworden. Die Rothosen überwintern als Tabellenführer, haben ein Polster von sechs Zählern auf Rang vier. Willi Schulz weiß genau, welchem Mannschaftsteil dafür in erster Linie zu danken ist.

„Nur 19 Gegentreffer in 18 Partien, sowie neun Mal zu null gespielt“, zählt die Vereinsikone gegenüber der Bild-Zeitung auf. „Eine starke Abwehr ist Basis für einen möglichen Aufstieg.“ Dies gilt gerade für den HSV, schließlich hat der einstige Bundesliga-Dino im Spiel nach vorn bisweilen arge Probleme. 25 eigene Treffer bedeuten lediglich einen Mittelfeldplatz in Sachen Torgefahr. Dennoch gibt es keine großen Zweifel am Aufstieg. „Unsere Jungs sind so gut, dass sie sich nur eigenhändig stoppen können“, mutmaßt Schulz gar. „Die Qualität und die Erfahrung sollte genügen.“

Schulz warnt vor Zufriedenheit

Allerdings warnt der 80-Jährige vor großer Selbstherrlichkeit. Erst nach dem perfekten Aufstieg dürfe sich Zufriedenheit im Team breit machen. „Keine Sekunde früher!“ Für den dreifachen WM-Teilnehmer würde sodann wieder zusammenfinden, was zusammengehört: Der HSV und die Bundesliga. „Zweitliga-Fußball passt nicht zum HSV“, so Schulz. Darum dürfte er hoffen, der Auftakt ins Kalenderjahr 2019 gegen den SV Sandhausen möge den Auftakt ins letzte Halbjahr im Unterhaus darstellen. Die Begegnung steigt am 30. Januar (20:30 Uhr).

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